Chancen in der Krise erkennen und ergreifen
Spirituelle Intelligenz statt Rückschritte in alte Verhaltensweisen
ein Essay von Bianka Maria Seidl
Wir bewegen uns in Zeiten starker Energien und großer Umwälzungen. Enorme Herausforderungen wie Finanzkrise, globale Erwärmung und Umweltbelastungen schütteln das Massenbewusstsein und erfordern eine Erweiterung unserer bisherigen Sicht auf die Welt und auf unser Selbst. Die Krise, die wir augenscheinlich erfahren, birgt eine enorme Chance für die menschliche Entwicklung. Doch gerade dann, wenn die Stürme des Lebens toben und gewohnte Sicherheiten wegbrechen, verlieren wir leicht unsere Mitte, werden unachtsam und fallen zurück in alte Muster und Verhaltensweisen.
Bianka Maria SeidlGehirnforscher haben festgestellt, dass wir in Ausnahmezuständen, in bedrohlichen Lebenssituationen und immer dann, wenn Angst vorherrscht, aus unserem Reptiliengehirn heraus handeln. Dieser älteste Teil unseres Gehirns reguliert die primitiven Funktionen unseres Körpers, wie Selbstverteidigungs- und Angriffsmechanismen. Seine "Philosophie" ist 100% Wettbewerb und die reptilische Reaktion heißt Flucht oder Kampf. Hier gilt das Gesetz des Stärkeren. Die Angst beherrscht uns unbewusst schon lange und deshalb kämpfen wir trotz Überfluss um unser Überleben. Oft auf destruktive Weise gegeneinander in einem unerbittlichen Wettkampf um Geld, Besitz und Ressourcen. Es ist die Zeit der Schattenkämpfe. Alles was wir bislang sorgfältig zurückgehalten und unterdrückt haben, kehrt in einer Krise zurück. Dann schwingt die Angst machtvoll die Schwerter zur Abwehr gegen eine vermeintlich feindliche Umwelt. All das kennen wir gut. Es ist teil unseres Kulturgutes im alten kollektiven Geist. Was in der Krise nach oben an die Oberfläche unseres Bewusstseins gespült wird, kann uns mitreissen in einen immer stärker werdenen Angstsog. Hier liegt das größte Risiko, die Gefahr, der wir wach und bewusst ins Auge blicken sollten.
Die Wurzel des Übels erkennen bringt Heil
Schon Albert Einstein wusste, dass wir die Probleme dieser Welt nicht mit den Kompetenzen und Mitteln lösen können, die sie auch verursacht haben. Vielmehr ist es notwenig sich der Wurzel des Übels bewusst zu werden. Wenn dies geschieht, wendet sich das Blatt und die Krise kann als Chance wahrgenommen und bewältigt werden. Wie sieht das nun in der Praxis aus?
Fragen wir uns, was in die Krise geführt hat und schauen wir genau hin, so können wir erkennen, dass es unsere unbewusste kollektive Gier war, die ein fortdauerndes Wirtschaftswachstum gewollt und auch geschaffen hat. Jetzt dafür die Schuld bei den Bankern und Investoren suchen zu wollen ist zwar menschlich, jedoch falsch. Wir alle haben mitgewirkt an diesem System. Schauen wir der Gier noch tiefer ins Auge, dann sehen wir, dass sich hinter ihr der wahre Antreiber, die Angst, versteckt. Es ist die Angst davor, nicht genug zu haben beziehungsweise alles wieder zu verlieren, die uns in ein maßloses Raffen und Anhäufen von Besitztümern getrieben hat. Freiheit kann auf diese Weise nicht erwirkt und erfahren werden. Ob wir weiterhin die Sklaven der Gier, des Größenwahns und der Angst sein werden, liegt jetzt in der Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen. Zusammen bilden wir die kollektive Kraft, das kollektive Bewusstsein, aus dem heraus wir unsere Realität schaffen. Jeder spielt dabei eine bedeutende Rolle.
Mut zur Selbstbegegnung - sich stellen - sich bekennen zu dem was ist
Was braucht es letztendlich, um sich dieser Entscheidung stellen zu können? Wir brauchen vor allem Mut. Mut, um herauszufinden, was uns wirklich von innen her wirklich treibt und ständig reagieren lässt. Statt weiterhin Leidensmanagement zu betreiben, sollten wir uns ehrlich und aufrichtig zu dem bekennen, was in uns waltet und schaltet. In der Tiefe unseres kollektiven Bewusstsein, mit dem wir alle verbunden sind, führen die Ängste ihr Schattendasein und regieren letztendlich aus diesem unbewussten Geist heraus das Geschehen auf unserem Planeten. Die Angst hat schon lange ihre Wächter aufgestellt und ihnen verschiedene Gesichter gegeben. In unserer Psyche zeigen sie sich als Gier und Geiz, als Eifersucht und Neid, als Macht und Ohnmacht und letztlich auch als Schuld und Scham. Um die Angst nicht spüren zu müssen, haben wir sie verdrängt. Wir lenken uns ab und zerstreuen uns, ergreifen die Flucht, wenn es unangenehm wird. Unsere wahren Bedürfnisse nach Liebe, Freude, Freiheit und Frieden erfüllen wir mittels Ersatzbefriedigungen. Mit einem Übermaß an Arbeiten, Essen, Alkohol, Sex, Sport und Konsum versuchen wir uns zu betäuben, so dass wir das Unerhörte und Unerlöste in uns nicht mehr wahrnehmen. Wir stecken es weg, und meinen, dass damit alles in Ordnung wäre. Wir haben nicht gelernt mit unseren niederen Emotionen umzugehen, geschweige denn sie zu erlösen und zu verwandeln . Erst wenn wir unseren Gefühlen und Regungen unsere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung schenken und sie annehmen und akzeptieren als das, was sie sind - unsere Empfindungen - erst dann treten wir in eine stärkende und befreiende Eigenverantwortung. Hier werden wir uns der Möglichkeit unserer freien Wahl bewusst und können statt zu reagieren, uns unserer konditionierten Muster bewusst werden und sie auflösen.
Dieses aufrichtige Sein mit uns selbst, das bedingungslose Annehmen unserer ungeliebten und verwaisten Anteile öffnet uns einem Weg, der uns herausführt aus den jahrtausendealten ausgetretenen Pfaden und auf einen neuen Kurs bringt. Angetrieben vom kreativen, evolutionären Impuls, den wir über unsere Intuition empfangen, werden wir zu verantwortungsvollen und bewussten Mitschöpfern des Lebens.
Spirituelle Intelligenz entwickeln - innere Anbindung stärken
Was wir brauchen ist eine neue Kultur der Selbsthinwendung und Gottesanbindung. Dabei wird es erforderlich sein, dass wir unsere Werte und höchsten Prioritäten in unserem Leben erkunden, gegebenenfalls neu definieren und uns entsprechend danach ausrichten. Durch eine konstante spirituelle Praxis im Alltag wie zum Beispiel durch Yoga, Meditation und Gebet stärken wir unsere innere Anbindung und erfahren so eine neue Steuerungsinstanz. In Krisenzeiten treffen wir dann unsere Entscheidungen nicht wie bisher aus Angst, sondern aus der Integrität unseres Selbst heraus. Wir bleiben in bewusster Verbindung mit unseren inneren Ressourcen, selbst wenn der Lärm der Welt lauter wird. In Krisenzeiten braucht es Menschen, die sich nicht in den kollektiven Angstsog ziehen lassen, die vielmehr wach und unbeirrt ihren Blick auf die höheren Ebenen des Seins gerichtet halten und aus diesem übergeordneten Sein heraus ihre Entscheidungen treffen. Wenn genügend Menschen aus solch einem Bewusstseinszustand heraus leben, trägt dies zur Stabilisierung des kollektiven Bewusstseinsfeldes bei.
Neues Wir-Bewusstsein
Mit gefühlten Werten wie Frieden, Liebe und Freude vermögen wir eine neue Kultur und eine Gesellschaft zu formen, in der ein neues Wir-Gefühl entsteht, das getragen ist von Mitgefühl, Verbundenheit und schöpferischem Miteinander. Wir stehen an einem entscheidenden Punkt in unserer menschlichen Entwicklung. Noch nie waren die Möglichkeiten für Heilung und Transformation für uns Menschen so groß. Wenn wir uns dafür entscheiden und bereit sind, die damit einhergehende Verantwortung für uns Selbst und unser Umfeld zu übernehmen, dann können wir dem evolutionären Entwicklungsimpuls hinein in eine freiere Ebene des Seins folgen. Neue, auf Mitgefühl basierende Geschäfte und Institutionen werden entstehen, in deren Interessen der Mensch im Mittelpunkt steht und deren Aufgabe es sein wird, den Menschen zu dienen und sie in ihr wahres Potenzial und in ihre Kraft zu bringen. Aus dieser Gesinnung heraus und im Bewusstsein der Verbundenheit mit der Schöpfung und dem Schöpfer kreieren wir eine neue Form des Wirtschaftens - eine neue Wirtschaft, die Fülle und Reichtum für alle schafft, so wie es uns die Schöpfung - die Natur - schon seit ewigen Zeiten vormacht.
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Bianka Maria Seidl
Am Kreuzacker 15
D 93489 Schorndorf
Tel: 09467 710 489
eMail: info(at)yoya-bewusstsein.de
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Datum: 16.03.2009 - 11:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 110
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Ansprechpartner: Bianka Maria Seidl
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Schorndorf
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Persönlichkeit und Beruf
Art der Fachartikel: Personalie
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 16.03.2009
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