Neues Gesetz erhöht Attraktivität der türkischen Freihandelszonen
Türkei öffnet sich weiter den Interessen ausländischer Investoren

(firmenpresse) - Köln, 17. Juli 2009. Mit weit reichenden Steuerbefreiungen, Zollfreiheit und anderen Incentives locken die 20 türkischen Freihandelszonen seit vielen Jahren erfolgreich internationale Investoren an. Eine Erweiterung des Freihandelszonen-Gesetzes gestaltete kürzlich die Zonen für ausländische Unternehmen noch attraktiver. Körperschaftssteuerbefreiung, freier Gewinntransfer sowie entlastete Arbeitnehmer stärken die internationale Konkurrenzfähigkeit türkischer Industrie- und Exportunternehmen. Gleichzeitig bilden die Maßnahmen attraktive Anreize für Unternehmen aus dem Ausland. Gemeinsam mit dem Service der erfolgreichen Investment Support and Promotion Agency of Turkey (ISPAT) unterstreichen die Freihandelszonen das Bild einer offenen und investorenfreundlichen Türkei.
Freihandelszonen bedeuten in den meisten Ländern vor allem Zollfreiheit. In den türkischen „Free Zones“ genießen die investierenden Betriebe jedoch weit mehr Vorteile: So vergibt das zuständige Amt für Außenhandel etwa so genannte „Operation Certificates“, die ein Unternehmen zu Landnutzung und zum Nießbrauch staatlicher Grundstücke bis zu einer Dauer von 49 Jahren berechtigen. Außerdem wird produzierenden Unternehmen die Körperschaftssteuer vollständig erlassen. Aber nicht nur die Hersteller profitieren von den Bestimmungen, auch die Arbeitskräfte, die in stark exportorientierten Unternehmen tätig sind, werden entlastet: Wenn die exportierten Güter mindestens 85 Prozent des Freight on Board (FOB)-Wertes ausmachen – also der Summe von Produkt und anfallenden Kosten bis zur Verschiffung ins Ausland – entfällt ihre Einkommenssteuer gänzlich. Zusätzlich sind Unternehmen in den Freihandelszonen von der Stempelsteuer sowie von Gebühren bei Kapital-Transaktionen befreit. Und im Gegensatz zu den meisten Freihandelszonen weltweit, dürfen von türkischen Zonen aus nicht nur in Drittländer Waren exportiert sondern auch in den Binnenmarkt Produkte ausgeführt werden.
Michael Maasmeier, Deutscher Repräsentant der Investment Support and Promotion Agency of Turkey, erklärt: „Die türkischen Freihandelszonen sind auch insbesondere deshalb interessant für ausländische Unternehmen, weil ihre geostrategische Lage einfach ideal ist: Die Zonen sind nahe an der EU sowie an den Märkten des Mittleren Ostens. Sie liegen außerdem direkt an den wichtigsten türkischen Häfen der Ägäis, des Mittelmeers sowie des Schwarzen Meers. Zusätzlich haben Unternehmen von den Freihandelszonen aus einen leichten Zugang zu den türkischen Flughäfen. Dies ist von großer Bedeutung, da sich von der Türkei aus innerhalb von nur vier Flugstunden bis zu 1,5 Milliarden Menschen mit Waren versorgen lassen. Hier ist die Türkei mit ihren Freihandelszonen in einer logistischen Schlüsselposition.“
Als sehr junge Behörde ist die ISPAT laut der aktuellen Weltbank-Studie „Global Investment Promotion Benchmarking 2009“ auf Rang 15 der besten Investitionsförderungen weltweit. Vom deutschen Standort in Köln aus berät Michael Maasmeier Unternehmen direkt in allen Fragen rund um ihre Investition in der Türkei.
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Die Investment Support and Promotion Agency of Turkey (ISPAT) ist die offizielle Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung in der Türkei und untersteht unmittelbar dem Premierministerium. Die Organisation zeigt ausländischen Unternehmen Investitionsmöglichkeiten auf und leistet Hilfestellung bei der Expansion in die Türkei. Der Service der Agentur ist genau auf die Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnitten und bietet so bestmögliche Unterstützung. Die ISPAT versorgt Investoren mit allen aktuellen Informationen, die für ein erfolgreiches Investment in der Türkei nötig sind. Die Agentur dient als erste Anlaufstelle für Unternehmen sowie als permanente Schnittstelle zu Behörden und Förderinstrumentarien auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene. Die ISPAT wird im Ausland durch Repräsentanten vertreten, die selbst unternehmerisch erfolgreich sind. Michael Maasmeier, Geschäftsführer der Counterpart Group, ist seit April 2007 Repräsentant für Deutschland. Weitere Informationen unter www.invest.gov.tr
Medienkontakt:
Yasmin Soldierer
Pressesprecherin des deutschen Repräsentanten des Türkischen Premierministeriums
Investment Support and Promotion Agency of Turkey (ISPAT)
c/o Counterpart GmbH
Spichernhöfe · Kamekestr. 21
D-50672 Köln
Tel.: + 49 221 951441-911
Fax: + 49 221 951441-50
E-Mail: ysoldierer(at)invest.gov.tr
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Datum: 17.07.2009 - 15:54 Uhr
Sprache: Deutsch
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