Kultur verbindet Menschen - in Liebe und Mitgefühl
Tibetische Nonnen aus Kathmandu präsentieren auf ihrer Tour durch Deutschland und die Niederlande traditionelle Kultur und gelebte Spiritualität
(pressrelations) - >Würzburg, 12. August 2009 - Farbenprächtig, fröhlich, nachdenklich-besinnend und etwas exotisch geht es zu, wenn sechs tibetische Nonnen aus dem Kloster Kopan in Kathmandu ihr Publikum in eine andere Welt entführen. Nach einer zweijährigen Pause verzaubern die Botschafterinnen des Friedens aufs Neue Menschen in Deutschland und den Niederlanden durch sakrale Tänze und rütteln durch spirituell-politische Gesänge über die Freiheit Tibets und S.H. des 14. Dalai Lama auf. Immer wieder beeindruckend ist das Streuen eines Sandmandalas in tagelanger Filigranarbeit, das die Vergänglichkeit alles Irdischen deutlich vor Augen führt. Nach Jahrzehnten des scheinbar nie enden wollenden wirtschaftlichen Wachstums müssen gerade heute viele Menschen in den wohlstandsgewohnten Ländern diese Lektion am eigenen Leib lernen. Rückbesinnung auf Werte wie Mitgefühl und Achtsamkeit sind gefragt ? und dies sind die Pfeiler des tibetischen Buddhismus. Da verwundert es nicht, dass in vielen Städten ein Sandmandala des Medizin-Buddha oder Chenrezig, dem Buddha des großen Mitgefühls, gewünscht wurde.
Mit ihrem farbenprächtigen und lebensfrohen Programm wollen die sechs Dakinis (Himmelsbotinnen) zahlreiche Spenden sammeln für die Fertigstellung des neuen Tempels des Nonnenklosters mit ausreichend Platz für bis zu eintausend Nonnen, denn viele junge Frauen stehen auf der Warteliste, um ins Kloster aufgenommen zu werden. Auf diese Weise leisten alle Besucher der Tour einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung der Vision von Lama Lhundrup, dem geistigen Oberhaupt des Klosters, möglichst vielen Frauen ein spirituelles Zuhause bieten zu können. Darüber hinaus wollen die sechs Nonnen auf die Bedrohung ihrer kulturellen Wurzeln in ihrer Heimat und die höchst ungewisse politische Flüchtlingssituation in Nepal hinweisen. Dieser bewegende Protest gegen die Verletzungen der Menschenwürde findet voll Lebensfreude statt und öffnet gerade so die Herzen der Zuschauer, die auf diese Weise selbst reich beschenkt und beflügelt nach Hause gehen.
In Deutschland sind die Nonnen ab Mitte September in Altenburg, Landau, Regensburg, Ulm, Würzburg, Kassel, Bremen und Köln sowie ab Mitte November in Emmendingen bei Freiburg, Karlstadt bei Würzburg, Nürnberg und Darmstadt zu sehen.
Ein Lichtblick und eine bessere Zukunft für viele Frauen
Knapp zwei Monate reisen die sechs Nonnen durch Deutschland und die Niederlande, um mit den bei der Tour gesammelten Spendengeldern ihr irdisches Dasein zu verbessern. Denn mit über 400 Nonnen platzt das Kloster mittlerweile aus allen Nähten und die Lebensumstände werden zunehmend beschwerlicher. Gleichzeitig steigt die Zahl der Bewerberinnen von Jahr zu Jahr und die Warteliste wird immer länger. Denn viele Frauen und Mädchen aus Tibet und den Randgebieten Nepals, aber auch aus Indien und Buthan bitten um Aufnahme in das Kloster.
Um diesen Frauen eine neue Heimat bieten zu können, wurde nach langjähriger Planung und großen Kraftanstrengungen Anfang diesen Jahres der Rohbau für einen neuen Tempel mit ausreichend Platz für bis zu eintausend Nonnen fertig gestellt. Dieses ehrgeizige Projekt, das auch vielen Menschen aus der Region Arbeit bietet, ist jetzt in Gefahr, da die Preise, unter anderem für Beton, in die Höhe schießen. Aus diesem Grund bitten die Nonnen auf ihrer diesjährigen Tour ganz besonders um Unterstützung für den Klosterneubau.
Trügerische Ruhe
Ein Jahr nach der Olympiade in Peking ist es still geworden in der Berichterstattung über die Lage der Tibeter in ihrer Heimat. In Tibet selbst ist allerdings keine Ruhe eingekehrt und auch die Lage der Exil-Tibeter in Nepal ist alles andere als beruhigend. Um neuerliche Unruhen bereits im Keim zu ersticken, wächst der Druck auf die Bevölkerung stetig und die Angst vor Restriktion wie Überwachung, Verhaftungen und Umsiedlung ist groß. Daher ist es den Nonnen gerade im Jahr nach Olympia wichtig, mit ihrer "Kul-Tour" Präsenz zu zeigen und auf friedliche Art und Weise zur weltweiten Unterstützung zu mahnen. Ganz im Sinne S.H. des 14. Dalai Lama: Kommunikation, kultureller Austausch und Verständigung durch Begegnung.
Der Verein
Dakini Netzwerk e.V. wurde im Jahr 2001 in Würzburg von Menschen gegründet, die über ganz Deutschland verteilt leben und sich in ihrem Engagement für das Wohlergehen weniger begünstigter Menschen "vernetzt" haben. Erklärtes Ziel des Vereins ist es, bedürftige Tibeter in ihrem eigenen Land sowie tibetische Flüchtlinge und deren Familien in Nepal und Indien zu unterstützen. Erreicht wird dies durch individuelle finanzielle und materielle Zuwendungen, aber auch anhand von Patenschaften in Institutionen wie Schulen, Waisenhäusern und tibetisch-buddhistischen Klöstern. Darüber hinaus informiert der Verein über die katastrophalen Lebensbedingungen der Flüchtlinge und ihrer Familien. Eine weitere Aufgabe ist neben der Erfüllung der geistig-seelischen und sozialen Grundbedürfnisse der Menschen in den genannten Ländern auch die Förderung und Unterstützung der vom Untergang bedrohten tibetischen Kultur.
Gesucht werden hierfür Spender, Patenschaften und Sponsoren. Jeder einzelne Euro kommt dabei direkt den Menschen vor Ort zugute, denn alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Alle Verwaltungskosten werden ausschließlich aus den Mitgliedbeiträgen und nicht aus den Spenden bezahlt. Außerdem wird der Fortschritt der Projekte persönlich überprüft und die unterstützten Menschen in regelmäßigen Abständen besucht.
Eine ganz besondere Beziehung besteht zu dem tibetisch-buddhistischen Kloster Kopan in Kathmandu und dem dazugehörigen Nonnenkloster Khachoe Ghakyil Ling.
Die gesamten Tournee-Daten sowie weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie unter www.commcreativ.de(dort bitte ARCHIV und dann DAKINI-NETZWERK anklicken) bei den jeweiligen Veranstaltern oder bei:
Tibetische Nonnen aus dem Kopan-Kloster (bei Kathmandu)
DEUTSCHLAND ? NIEDERLANDE
Wichtiger Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Aus organisatorischen Gründen können sich Terminverschiebungen ergeben. Die aktuellsten Informationen erhalten Sie beim Kontakt des jeweiligen Veranstalters.
? Altenburg / Feldkirchen-Westerham ?
In diesem Jahr ist der Besuch der tibetischen Nonnen im "Haus der Stille" in den "1. Altenburger Sommer" eingebunden. Neben den unten aufgeführten Programmpunkten finden dort unter dem Titel "Fest der Kulturen" vom 16. ? 20. September 2009 viele weitere kulturelle bzw. spirituelle Angebote statt.
Mittwoch, 16. September 2009 ? 19.30 Uhr "Tibetische Tänze, Gesänge und Rituale"
Veranstaltungsort: Festzelt im Park von Schloss Altenburg, Altenburg Nr. 6, 83620 Feldkirchen-Westerham
Mittwoch, 16. September 2009 ? 15.00 Uhr Eröffnungsritual für das Chenrezig Sandmandala
Donnerstag, 17. September 2009 ? 15.00 bis 18.00 Uhr / Freitag, 18. September 2009 ? 14.00 bis 17.00 Uhr / Samstag, 19. September 2009 ? 09.00 bis 12.00 Uhr Erstellung des Chenrezig Sandmandalas
Samstag, 19. September 2009 ? ab ca. 14.00 Uhr Rituelle Auflösung des Mandalas und Verteilung des Sandes. Anschließend Übergabe des restlichen Sandes in die Mangfall
Veranstaltungsort: Gartenhaus im Park von Schloss Altenburg, Altenburg Nr. 6,83620 Feldkirchen-Westerham
Sonntag, 20. September 2009 ? 18.00 Uhr Eröffnungsritual für das Sandmandala
Montag, 21. September bis Sonntag, 27. September 2009 - täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr Erstellung eines Sandmandalas
Montag, 28. September 2009 ? ab 10.00 Uhr / ca. 11.00 Uhr Rituelle Auflösung des Mandalas und Verteilung des Sandes. Anschließend um ca. 11.00 Uhr Übergabe des restlichen Sandes in Landau am Ufer der Isar
Mittwoch, 30. September bis Montag, 5. Oktober 2009 Kulturaustausch: Die Nonnen können privat zu Ritualen wie Segnung des Hauses oder Gesprächen eingeladen werden.
Sonntag, 5. Oktober 2009 ? 16.00 Uhr Gemeinsames Konzert mit dem Chor Levantate
Veranstaltungsort: Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, 89073 Ulm
Montag, 5. Oktober 2009 ? 15.00 Uhr Eröffnungsritual für das Medizin-Buddha Sandmandala
Dienstag, 6. Oktober bis Freitag, 9. Oktober 2009 ? täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr Erstellung des Medizin-Buddha Sandmandalas
Samstag, 10. Oktober 2009 ? 11.00 Uhr und 13.00 Uhr Rituelle Auflösung des Mandalas und Verteilung des Sandes. Anschließend Übergabe des restlichen Sandes in den Main am Mainkai um 13.00 Uhr
Veranstaltungsort: ZOM (Zentrum für Operative Medizin), Raum der Stille, Josef-Schneider-Straße 2, 97087 Würzburg
Freitag, 9. Oktober 2009 ? 19.30 Uhr "Tibetische Tänze, Gesänge und Rituale"
Veranstaltungsort: Evangelische Studenten Gemeinde (ESG), Friedrich-Ebert-Ring 27b, 97087 Würzburg
Sonntag, 10. Oktober 2009 ? 10.00 Uhr Eröffnungsritual für das Sandmandala
Montag, 11. Oktober und Dienstag, 12. Oktober 2009 ? täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr Erstellung des Sandmandalas
Mittwoch, 13. Oktober 2009 ? 17.00 Uhr Rituelle Auflösung des Mandalas und Verteilung des Sandes. Anschließend Übergabe des restlichen Sandes an ein fließendes Gewässer im Park Wilhelmshöhe
Sonntag, 10. Oktober 2009 ? 19.30 Uhr "Tibetische Tänze, Gesänge und Rituale"
Veranstaltungsort: Habichtswaldklinik/ im Festsaal III, Wigandstraße 1, 34131 Kassel
Donnerstag, 15. Oktober 2009 ? 18.00 Uhr "Tibetische Tänze, Gesänge und Rituale"
Freitag, 16. Oktober 2009 ? 16.00 Uhr Eröffnungsritual für das Medizin-Buddha Sandmandala
Samstag, 17. Oktober bis Dienstag, 20. Oktober 2009 ? täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr Erstellung des Medizin-Buddha Sandmandalas
Mittwoch, 21. Oktober 2009 ? 15.00 Uhr und 17.00 Uhr Rituelle Auflösung des Mandalas und Verteilung des Sandes. Anschließend Übergabe des restlichen Sandes in die Weser um 17.00 Uhr
Dienstag, 10. November 2009 ? 10.00 Uhr Eröffnungsritual für das Chenrezig Sandmandala
Dienstag, 10. November bis Freitag, 13. November 2009 ? täglich von 10.00 bis 12.30 und 14.00 bis 17.00 Uhr Erstellung des Chenrezig Sandmandalas
Samstag, 14. November 2009 ? ab 10.00 Uhr und ca. 13.00 Uhr Rituelle Auflösung des Mandalas, Verteilung des Sandes und ab ca. 13.00 Uhr Prozession zum Brettenbach mit Übergabe des restlichen Sandes
Dienstag, 10. November bis Freitag, 13. November 2009 ? täglich von 17.00 bis 17.30 Uhr Besinnlich-meditativer Ausklang des Tages - Puja oder Gebete
Veranstaltungsort: Foyer im Rathaus Emmendingen, Landvogtei 14, 79312 Emmendingen
Mittwoch, 11. November 2009 ? 19.30 Uhr "Der heilige Berg Kailash" - Diavortrag von Ashi Hunger
Samstag, 14. November 2009 ? 19.30 Uhr "Tibetische Tänze, Gesänge und Rituale"
Veranstaltungsort: Festhalle im ZPE, Neubronnstr. 25, 79312 Emmendingen
Freitag, 20. November bis Mittwoch, 25. November 2009
Wichtiger Hinweis: Das genaue Programm stand bei Drucklegung noch nicht fest. Nähere Informationen erfragen Sie bitte bei: Dakini-Netzwerk e.V., Dr. Eva Kuczewski-Anderson, Tel.: +49 / 931/530 09, Fax: +49 / 931/164 51, kuczewski-anderson(at)t-online.de
? Darmstadt ?
Mittwoch, 25. November 2009 ? 19.00 Uhr Eröffnungsritual für das Sandmandala
Donnerstag, 26. November bis Samstag, 28. November 2009 - von 14.00 bis 19.00 Uhr / Sonntag, 29. November 2009 - von 14.00 bis 17.00 Uhr / Montag, 30. November und Dienstag, 1. Dezember 2009 ? von 10.00 bis 15.00 Uhr Erstellung eines Sandmandalas
Mittwoch, 2. Dezember 2009 ? ab 14.00 Uhr / ca. 18.00 Uhr Abschlussritual zum Sandmandala und ab ca. 18.00 Uhr feierliche Auflösung des Sandmandalas
Sonntag, 29. November 2009 ? 20.00 Uhr "Tibetische Tänze, Gesänge und Rituale"
Veranstaltungsort: Kunsthalle Darmstadt, Steubenplatz 1 (an der Rheinstr.), 64293 Darmstadt
Sonntag, 1. November bis Samstag, 7. November 2009
Wichtiger Hinweis: Das genaue Programm stand bei Drucklegung noch nicht fest. Nähere Informationen erfragen Sie bitte bei: Dakini-Netzwerk e.V., Dr. Eva Kuczewski-Anderson, Tel.: +49 / 931/530 09, Fax: +49 / 931/164 51, kuczewski-anderson(at)t-online.de
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