Hörschaden in der Geriatrie: Schwerhörige Senioren fühlen sich schnell ausgegrenzt
Fast jeder 6. Deutsche leidet unter einem Hörschaden, schätzen Experten. Dennoch ist das Thema Schwerhörigkeit (als weitverbreitetste Form des Hörschadens) immer noch ein Tabu-Thema, gilt doch ein Hörgerät nicht selten für viele als sichtbares Zeichen des Alterns.
Das Online-Gesundheitsportal für Rhein und Ruhr(firmenpresse) - Fast jeder 6. Deutsche leidet unter einem Hörschaden, schätzen Experten. Dennoch ist das Thema Schwerhörigkeit (als weitverbreitetste Form des Hörschadens) immer noch ein Tabu-Thema, gilt doch ein Hörgerät nicht selten für viele als sichtbares Zeichen des Alterns. Doch: „Unsere Gesellschaft wird immer älter und mutet über die Jahre hinweg dem Gehör immer mehr zu, so dass immer mehr Menschen von einer Hörschädigung betroffen sind“, so Dr. med. Michael Lerch, Chefarzt der Geriatrie im Ev. Krankenhaus Schwerte, im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin www.rheinruhrmed.de.
Werden Hörbeeinträchtigungen nicht als solche wahrgenommen und behandelt, kann dies dazu führen, dass Betroffene etwa im Bereich der Geriatrie (Altersmedizin) hinsichtlich ihrer geistigen Leistungsfähigkeit falsch eingeschätzt werden. Oftmals können sie also schlicht nicht mehr hören, was von ihnen verlangt wird, obwohl sie ansonsten durchaus in der Lage wären, das von ihnen Verlangte zu tun. Deshalb nehme man auch „die Schwerhörigkeit als geriatrisches Versorgungsproblem wahr“, so Dr. Lerch im Interview.
Was genau die Ursachen für Schwerhörigkeit sein können, welche Möglichkeiten der Therapie bzw. des Umgangs es gibt und warum sogar die Nieren mit dem Ohr zu tun haben können, lesen Sie im ausführlichen Interview auf s. Link unten (s. "Weitere Infos zur Pressemeldung")
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Datum: 13.08.2009 - 09:18 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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