Service auf Rezept?!
Eine erfolgreiche Positionierung am Gesundheitsmarkt der Zukunft kommt nicht ohne Serviceexzellenz aus.
Dirk Zimmermann - Direktor des X [iks] Institut für Kommunikation und ServiceDesign(firmenpresse) - Spätestens seit dem Diskurs über die „Gesundheitsreform“ ist die Auseinander-setzung mit den Leistungen von Krankenhäusern, Kliniken und Ärzten in der Fokus der kritischen Servicebetrachtung gerückt.
Gedeckelt durch ein großzüges Sozialsystem konnten Patienten bisher - weitgehend kostenfrei - medizinische Dienstleistungen in Anspruch nehmen und dabei mit Umfang, Qualität und Erfolg durchaus auch einmal gelassen umgehen.
Nun im Zeitalter zunehmender „Kundenverantwortung“ im Gesundheitswesen: der Kunde sondiert, der Kunde wählt, der Kunde entscheidet ...und vor allem der Kunde zahlt, richtet sich das Augenmerk plötzlich auf Differenzierungsaspekte, die Mehrwert versprechen und den Profit für den Kunden erhöhen.
Patienten sind nicht mehr allein an der Erhaltung oder Wiederherstellung ihr Gesundheit interessiert, sondern vermehrt an „Extraleistungen“, die durch Individualität, Persönlichkeit, Beziehung, Relevanz und vor allem Sinn zum eigenen „Wohlergehen“ beitragen können.
Aus den bisherigen obligatorischen Anbietern von Gesundheitsleistungen müssen plötzlich fakultativen „Wellness-Supporter“ werden, die nicht nur hochprofessionelle Behandlungsergebnisse liefern, sondern zudem insgeheime Erlebnis- und Unterhaltungswünsche der Kunden erfüllen sollen.
Dazu gehört nicht nur die selbstverständliche Einbeziehung in medizinische Entscheidungen, Behandlungen und Methoden, sondern auch die Gestaltung der „Serviceatmosphäre“, die bei den persönlichen Bedürfnissen, Lebensstilen und Werthaltungen der Kunden ihre zweifelsfreie Anleihe zu nehmen hat.
Der Patient früherer Tage unterwarf sich den Verordnungen des ärztlichen Souveräns, der Kunde von heute - gut informiert und mit zunehmender Anspruchshaltung – versteht sich als Mitgestalter der Gesundheitsdienstleistung.
Eigene Erfahrungen und sozialer Austausch im Netz schärfen zudem den Blick auf Auswahlkriterien geeigneter Gesundheitsanbieter: Kundenorientierung ist eine bloße Selbstverständlichkeit und Serviceexzellenz schon eine Empfehlung wert.
Fazit
Einen „Service auf Rezept“ gibt es noch nicht. Allerdings würde sich eine entsprechende Philosophie für Gesundheitsdienstleister eignen, die sich zukünftig erfolgreich an einem unüberschaubaren Massenmarkt positionieren und gleichzeitig auf eine verläßliche Kundengunst bauen wollen.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Dirk Zimmermann gehört zu den Vor- und Nachdenkern in der Entwicklung zukunftsfähiger Servicekonzepte im Marketing-, Kommunikations- und Vertriebsbereich.
Mit Überzeugung und Engagement kämpft er für den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand, stellt er Managementdogmen in Frage und regt immer wieder dazu an, erfolgreich neue Wege zu gehen
Er hat zahlreiche Studien, Fachbeiträge und andere Publikationen in den Bereichen Marketing, Messe, Internet und Corporate Identity veröffentlicht und ist zudem Autor des Buches „Faktor Service – Was Kunden wirklich brauchen“ (ISBN 978-3-938358-54-2) sowie Co-Autor des Buches „Praxis-Lexikon: eBusiness“ (ISBN 3-478-24940-6).
Als Gründer und Direktor des X [iks] Institut für Kommunikation und ServiceDesign® beschäftigte er sich seit einigen Jahren mit der Entwicklung von zukunftsfähigem Service und der Gestaltung kundengerechter Kommunikation.
Zu seinen Kunden gehören Top-Unternehmen genauso wie Unternehmen aus dem Mittelstand, private und öffentliche Institutionen bzw. Organisationen sowie alle die, die im Service in Zukunft mehr erreichen wollen.
X [iks] Institut für Kommunikation und ServiceDesign
Presseabteilung
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13187 Berlin
Fon: 0 30 / 417 19 296
Fax: 0 30 / 417 19 297
E-Mail: presse(at)DieServiceForscher.de
Internet: www.DieServiceForscher.de
Datum: 03.09.2009 - 16:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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Stadt:
Berlin
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Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
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Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 03.09.2009
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