Durchschnittliche Kinderzahl 2008 bei 1,38 Kindern je Frau
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Durchschnittliche Kinderzahl 2008 bei 1,38 Kindern je Frau
Im Westen Deutschlands blieb die durchschnittliche Kinderzahl im Jahr 2008 unverändert bei 1,37. Im Osten Deutschlands hat sie dagegen zugenommen und beträgt jetzt 1,40 (jeweils ohne Berlin). Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau war zuletzt 1990 in den neuen Bundesländern höher als im früheren Bundesgebiet gewesen.
Im Westen fiel die durchschnittliche Kinderzahl 2007 und 2008 etwa so hoch aus wie 2004, nachdem sie zwischenzeitlich etwas abgenommen hatte. Sie war aber niedriger als in den Jahren 1996 bis 2001. Im Osten Deutschlands stieg diese Kennzahl 2008 auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung an.
Sie hatte bereits 2007 deutlich zugenommen, nachdem sie bis 2006 auf dem Niveau, das 2004 erreicht wurde, verharrt hatte. Zuvor war die durchschnittliche Kinderzahl in den neuen Ländern nach ihrem Tief Anfang der 1990er Jahre bereits erheblich angestiegen.
Bei der Berechnung der durchschnittlichen Kinderzahl je Frau werden alle Kinder berücksichtigt, die im Laufe eines Jahres geboren werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern miteinander verheiratet sind oder nicht. Auch die Frage, ob es sich um das erste, zweite oder ein weiteres Kind der Frau handelt, ist bei dieser Berechnung unerheblich.
Diese durchschnittliche Kinderzahl je Frau, die auch als zusammengefasste Geburtenziffer bezeichnet wird, wird zur Beschreibung des aktuellen Geburtenverhaltens herangezogen. Sie gibt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde, wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweils betrachteten Jahr.
Wie viele Kinder ein Frauenjahrgang tatsächlich im Durchschnitt geboren hat, kann erst festgestellt werden, wenn die Frauen am Ende des gebärfähigen Alters sind, das zurzeit mit 49 Jahren definiert wird.
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Datum: 04.09.2009 - 16:18 Uhr
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