"Engel im Gepäck" im Deutschen Literaturfernsehen - Jochen Rabast liest aus seinem aktuel

"Engel im Gepäck" im Deutschen Literaturfernsehen - Jochen Rabast liest aus seinem aktuellen Sachbuch

ID: 123046

Jede Woche präsentiert das Deutsche Literaturfernsehen (www.deutsches-literaturfernsehen.de) als Literaturforum aktuelle Autorenlesungen. Dabei versteht sich das Deutsche Literaturfernsehen auf die Entdeckung und Darbietung der substantielleren Literaturen, die aus deutscher Sprache erwachsen. Seit heute finden Sie die aktuelle Lesung des Autors Jochen Rabast im Deutschen Literaturfernsehen.



(firmenpresse) - Jochen Rabast geht der Frage nach, wie die Engel in die Bibel kamen. Seine religionsgeschichtliche Studie bewegt sich im 6. und 5. vorchristlichen Jahrhundert zwischen Babylon und Jerusalem. Hier liegen mit einer jüdischen Einwanderung aus Mesopotamien wesentliche Spuren zum Alten Testament, in welches alte mündliche Überlieferungen aus Kanaan Eingang gefunden haben. Im Zweistromland kristallisierte sich zu dieser Zeit eine neue abrahamitische Religion heraus, in der das spätere Judentum wie auch das Christentum wurzelt.

Der Autor demonstriert, dass es sich bei der Bibel keineswegs um ein Geschichtsbuch, sondern vielmehr um ein rückwärts projiziertes Geschichtenbuch handelt, dessen Erzählungen nachträglich von priesterlicher Hand in eine scheinbare Chronologie gebracht wurden. Die Entwicklungsgeschichte der Heiligen Schrift lässt sich dabei ein Stück weit von der Entwicklung des Engelgedankens her nachvollziehen.

Informationen zum Buch:

Jochen Rabast
Engel im Gepäck - Spuren zum Alten Testament
Sachbuch
August von Goethe Literaturverlag
90 S., € 10,80
ISBN: 978-3-8372-0562-6

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Der Medienmarkt ist gesättigt von den immer neuen Vorstellungen derselben amerikanischen Serienschriftsteller und ihren stark industriell geprägten Produktionen. Das Deutsche Literaturfernsehen versteht sich dagegen auf die Entdeckung und Darbietung der substantielleren Literaturen, die aus deutscher Sprache erwachsen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob ein Autor, wie Martin Walser, Günter Grass oder Durs Grünbein, bereits sehr bekannt ist oder ob ein Autor gerade sein schriftstellerisches Debüt vorgelegt hat und mit Engagement vorstellt.

Das Deutsche Literaturfernsehen (www.deutsches-literaturfernsehen.de) ist ein Forum für neue deutschsprachige Literatur. Die Redaktion fördert insbesondere die Newcomer, von denen der Markt der Zukunft wichtige Impulse zu erwarten hat.



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