Rotkäppchen-Mumm und IBM: für lang anhaltendes Prickeln
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Rotkäppchen-Mumm und IBM: für lang anhaltendes Prickeln
Stuttgart - 30 Sep 2009: Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien können auf umsatz- und wachstumsstarke Jahre zurückblicken ? auch in Zukunft soll es für das Unternehmen im Sekt- und Spirituosenmarkt weiter prickeln. Dabei unterstützt Rotkäppchen eine dynamische IT-Infrastruktur von IBM, die sich an neue Anforderungen flexibel, zuverlässig und ohne personellen Mehraufwand anpassen lässt.
Die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien aus Freyburg an der Unstrut sind in den vergangenen Jahren sowohl organisatorisch als auch durch Aquisitionen stark gewachsen. Mit mehr als 500 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 740 Millionen Euro im Jahr 2008 ist das Unternehmen Marktführer in Deutschland im Bereich Sekt und gehört zu den führenden Anbietern im deutschen Spirituosenmarkt.
Im Hinblick auf das starke Wachstum und die Akquisitionsstrategie von Rotkäppchen ? sich gemeinsam mit starken Marken und Unternehmen weiter zu entwickeln ? benötigte das Unternehmen eine flexible und dynamische IT-Infrastruktur, die in Zukunft mit dem Unternehmen mitwachsen sollte. Außerdem entsprachen Hard- und Software nicht mehr den gestiegenen Anforderungen an Funktionalität, Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit. Themenfelder, mit denen die IT in diesem Zusammenhang konfrontiert wurde, waren eine strategische Neuausrichtung im ERP-Umfeld, eine innerhalb kurzer Zeit nahezu doppelt so hohe Nutzerzahl sowie erhöhte Anforderungen an die Verfügbarkeit der Systeme durch die Ausweitung der Produktion auf 3-Schicht-Betrieb.
"Eine knappe Verdopplung der Nutzerzahl wie bei Rotkäppchen stellt komplett neue Anforderungen an Unternehmenssteuerung und Infrastruktur. Diese muss flexibel, skalierbar und jederzeit verfügbar sein", sagt Martina Koederitz Geschäftsführerin Mittelstand und Partnergeschäft, IBM Deutschland GmbH. "Für Unternehmen wie Rotkäppchen birgt die Dynamisierung der Infrastruktur enorme Potenziale für Kosteneinsparung, Geschäftsoptimierung und eine geringe Komplexität. Letztere kann gerade für mittelständische Unternehmen mit relativ kleiner IT-Mannschaft von Bedeutung sein."
Im Vorfeld der SAP-Einführung klärte Rotkäppchen zunächst die Frage nach der künftigen Server- und Betriebssystemplattform. Das Unternehmen wollte dafür möglichst auf Produkte zugreifen, die es bereits im Einsatz hatte. Zudem musste sichergestellt sein, dass Altanwendungen für Revisionszwecke und Steuerprüfung weiter betrieben werden können. Gemeinsam mit dem IBM SAP Competence Center in Walldorf hat das Unternehmen die Hard- und Softwareumgebung intensiv diskutiert und entschied, die SAP-Implementierung auf der bewährten Hardwareplattform Power Systems Server mit IBM i vorzunehmen.
"Auf diese Weise konnten wir die Server auch weiter mit dem intern vorhandenen Know-how betreiben", erklärt André Birrenbach, IT-Leiter der Rotkäppchen-Mumm-Sektkellerei. "Mit den neuen Systemen sind wir in der Lage ? mit geringem Personaleinsatz ? sechs mal 24 Stunden Verfügbarkeit sicherzustellen."
Aktuell setzt Rotkäppchen zwei Power System Server mit IBM i ein. Ein System für den Produktivbetrieb und ein System für Entwicklung, Test und Disaster Recovery.
Ein weiteres Anliegen von Rotkäppchen war es, die Funktionalitäten für Business Intelligence zu verbessern und weiter auszubauen. Das Unternehmen hat bereits seit Jahren das Produkt IBM Cognos Reporting im Einsatz. Im Zuge des gemeinsamen Projekts wurde dieses um die Planungskomponente IBM Cognos 8 Planning ergänzt. Auch die Migration auf die neue Version von IBM Cognos Reporting wurde in Angriff genommen. Täglich werden SAP-BW-Daten extrahiert und über das in IBM i integrierte Filesystem der Cognos Lösung zur Verfügung gestellt.
In Summe beinhaltet die neue IT-Infrastruktur bei Rotkäppchen sowohl Server-, Speicher- und Software-Lösungen von IBM und SAP als auch Services für Hard- und Software-Wartung sowie technischen Support von IBM Global Technology Services. Die Rotkäppchen Sektkellerei GmbH schätzt vor allem den minimalen Personalaufwand, die einfache Wartung und die robuste Hard- und Software der Lösung sowie den Wegfall einer dedizierten Datenbankadministration.
"Im täglichen Betrieb ist das ein wichtiger Einsparfaktor gegenüber anderen Plattformen", erklärt André Birrenbach. "Die mit IBM erarbeitete Infrastruktur bietet uns eine flexible, skalierbare und hoch performante Lösung für unsere Kerngeschäftsprozesse, die untere anderem durch die niedrigen SAP-Antwortzeiten auch von unseren Mitarbeitern gut angenommen wird."
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Datum: 01.10.2009 - 05:48 Uhr
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