Informationen für alle Vollkorn-Liebhaber

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Die Autorin Jutta Schütz (Low-Carb-Bücher, Diabetes, Migräne) möchte auf sogenannte Lektine im Keimling von Weizenkörnern aufmerksam machen, die in Verdacht stehen, eine Reihe von Erkrankungen zu fördern wie zum Beispiel: Osteoporose.



Jutta Schütz (Buchautorin)Jutta Schütz (Buchautorin)

(firmenpresse) - Zürich, den 29. Oktober 2009
Lektine (nur eine Gruppe von Abwehrstoffen) sind Eiweißstoffe, die unsere roten Blutkörperchen verklumpen und die Darmwand durchlässig machen. Bei weißem Mehl werden die Lektine mit dem Keimling weitgehend abgetrennt. Im vollen Korn bleiben die Lektine erhalten. Sie sind hitzestabil. Dieses Weizen-Lektin steht im Verdacht, eine Reihe von Erkrankungen zu fördern. In verschiedenen Tierversuchen führte es zu Ablagerungen in den Blutgefäßen und zu Wachstumsstörungen. Es schädigt die Darmschleimhaut und vergrößert die Bauchspeicheldrüse. Da dieses Lektin die Darmwand durchlässig macht, gilt es als sehr bedenklich (bei entzündlichen Darmkrankheiten, Rheumaformen und Allergien). Jedes Getreide enthält außerdem noch: Phytin und Enzym-Inhibitoren. Diese Phytin und Enzyme beeinträchtigen unsere Verdauung, so dass wir all die Nährstoffe gar nicht voll ausnutzen können.
Während der Backhitze werden Mineralstoffe gelöst und verändert (auch Phosphate, die in den Randschichten vorhanden sind). Im Magen werden diese Phosphate vollständig gelöst und es bildet sich daraus Phosphorsäure.
Der Körper wird durch diesen Prozess massiv entkalkt. Es entsteht Osteoporose!
Die Stärke (Durch Erhitzung, Kochen oder Backen – in Kleister verwandelt) kann nur im Mund durch Ptyalin verdaut werden. Diese Stärke kann mit Speichel wenig verändert werden. Kommt zu dem Brot noch Fett, Gewürze oder Zucker hinzu kann die Stärke nicht in die einfache Zuckerform übergeführt werden. Und der nicht verwandelte Stärkekleister wird im Magen auch nicht weiter verändert (Im Magen gibt es kein Ptyalin). Im Zwölffingerdarm kommen zur Verdauung drei wichtige Enzyme hinzu.
Die durch Hitze veränderten Getreidestärkestoffe (und Zuckerstoffe) lassen sich nicht so leicht verwandeln und gelangen so in den Pfortader-Kreislauf. Dort sind sie eine sehr starke Belastung für die Leber.
Alle Zuckerstoffe (aus Getreidespeisen) die beim Verdauen nicht richtig umgewandelt wurden, gelangen schließlich in den Dickdarm (ca. 12 Stunden bleiben sie dort) und werden dann durch den Mastdarm ausgeschieden. Wenn sich noch „Stärkehaltiges“ im Dickdarm befindet, so wird es dort in Gärung übergehen und in Kohlensäure und Alkohol versetzt (Verstopfung).


Durch die Erhitzung verändern sich auch Eiweiße und Fette und werden nur unvollständig im Magen zersetzt. Darmfäulnis entsteht. Aus diesen erhitzten Mineralstoffen bilden sich Gichtablagerungen in den Füßen und Händen (Brot-Gicht).
Diese Brot-Gicht kann nur beim Verzehren von Brot aus dem vollen Korn auftreten. Aus diesen Gründen begrüßten die Menschen damals (vorigen Jahrhunderts) die Patentmüllerei die reines Weiß-Mehl erzeugten. Die Gicht-Patienten nahmen ab.
Durch die Vollkornbrot-Bewegung hat diese Krankheit wieder an Gewicht zugenommen.


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Eva Schatz
wurde 1971 als Deutsche in London (England) geboren und zog vor ein paar Jahren in die Schweiz. Sie studierte Jura und absolvierte ein Studium der evangelischen Theologie. Sie schreibt für engl. und franz. Zeitungen.



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Datum: 29.10.2009 - 09:31 Uhr
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