Bankenstudie: Deutsche IT-Entscheider zögerlich bei Erneuerung von Kernbankensystemen
Erneuerungsprojekte standen für die 10 verschiedenen Kernbankensysteme , die in der Studie überprüft wurden, bei den deutschen Banken vor allem für den Bereich Kundenservice an. Darin eingeschlossen sind e-Commerce, Corporate Banking e-Services als auch Call Center Aktivitäten. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) der deutschen Banken hat hier investiert. In Frankreich lag der Fokus auf Customer Relationship Management Projekten (34 Prozent, Deutschland im Vergleich 3 Prozent), in Großbritannien auf Kontoführung und Cash Management Projekten (32 Prozent, Deutschland im Vergleich 16 Prozent).
Was die geplanten oder sich bereits in der Umsetzung befindlichen Change-Projekte angeht, so besteht bei allen Befragten mehr oder minder große Skepsis hinsichtlich einer reibungslosen Umsetzung. Zweifel und Ängste bei den Projektverantwortlichen sehen dabei landesspezifisch unterschiedlich aus.
Ist in Deutschland die Angst davor am größten, eine nicht-fachmännisch Implementierung könnte die Einführung der neuen Systeme behindern (38 Prozent), haben die französischen IT-Entscheider Zweifel daran, das notwendige Budget für den Erwerb einer passenden Lösung bereitstellen zu können (30 Prozent). In Großbritannien dagegen führt eine nicht akkurat durchgeführte Integration der neuen Lösung in das bestehende System die Angst-Hitparade an (23 Prozent).
„Die aktuelle Umfrage zeigt, dass Banken in Projekte investieren, um das im vergangenen Jahr verlorene Vertrauen der Kunden in die Produkte und Unternehmen wieder herzustellen. Modernisierung von Systemen für Customer Relationship Management und Kundenservices stehen deshalb hoch im Kurs. Eine ganzheitliche Strategie fehlt jedoch, so dass die neu projektierten Insellösungen mittel- und langfristig die existieren und kommenden Anforderungen nicht lösen werden und in Zukunft weitere Probleme und Projektbaustellen zu erwarten sind“, kommentiert Jochen Werner von Sterling Commerce die Studienergebnisse. „Zudem zeigen die Ergebnisse, dass die Integration bei der Planung der Projekte keine hohe Priorität eingeräumt wurde und daraus letztendlich Sorgen hinsichtlich einer akkuraten Umsetzung entstehen, die mit einer richtigen Integrationsstrategie vermeidbar gewesen wären.“
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Sterling Commerce, ein Unternehmen von AT&T Inc. (NYSE:T), unterstützt Kunden dabei, ihr Business Collaboration Network zu optimieren und zu transformieren, mit dem Ziel Gewinne zu steigern und Kosten zu senken. Mehr als 30.000 Kunden weltweit vertrauen auf die Integrationslösungen von Sterling Commerce, um die Voraussetzung für die Vernetzung, Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu schaffen. Der Hauptsitz von Sterling Commerce befindet sich in Columbus, Ohio. Zudem unterhält Sterling Commerce Niederlassungen in 24 Ländern. Die Hauptniederlassung für Zentraleuropa befindet sich in Düsseldorf. Weitere Informationen unter www.sterlingcommerce.de.
Über die Vanson Bourne Studie
Vanson Bourne hat für die vorliegende Studie 300 Personen in verschiedenen Finanzinstituten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien im Zeitraum von Juli bis August 2009 befragt. Die Größe der befragten Unternehmen lag zwischen 250 und 1.000 Mitarbeitern. Der Fokus der Befragung lag auf der Systemerneuerung innerhalb zehn verschiedener Kernsysteme: Risikomanagement; Zahlungsverkehrsabwicklung, Kundenservices (e-Commerce, elektronische Finanzdienstleistungen für Unternehmen, Callcenter-Betrieb, usw.), Depot-, Spareinlagen- und Fondsmanagement, internationales Geschäft (einschl. Währungsgeschäft), Audit und Compliance, Customer Relationship Management (CRM), Finanzierung (einschl. Asset und Trade Finance), Kontoführung und Cash Management, Wertpapierhandel (auch im Kundenauftrag).
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Datum: 30.10.2009 - 13:23 Uhr
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Freigabedatum: 30.10.2009
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