Fachdienst "Erfolg": Zu wenig Fachkräfte wollen nach Deutschland
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Nach jahrelangem Streit hat sich der Bundestag nun auf ein Zuwanderungsgesetz geeinigt. Es soll am 1. Januar 2005 in Kraft treten. Neben Sicherheitsaspekten enthält das neue Gesetz Passagen, die den erleichterten Zuzug qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland betreffen. In der öffentlichen Debatte überwiegt jedoch noch immer der Eindruck, dass Zuwanderer eine Belastung und keine Bereicherung darstellen. "Viele Einwanderer wollen nicht nach Deutschland", ist denn auch das Resümee des Fachdienstes "Erfolg" der Düsseldorfer Unternehmensgruppe Investor und Treuhand http://www.investor-treuhand.de Das Fachmedium moniert, dass die Zuwanderung von Arbeitskräften weiterhin an hohe bürokratische Hürden gekoppelt sei. Ausserdem wollten viele ausländische Fachkräfte gar nicht nach Deutschland.
Experten teilen diese Einschätzung. Hariolf Grupp, Vize-Chef des Fraunhofer-Instituts für Sytemtechnik und Innovationsforschung http://www.isi.fhg.de sagt, die Zuzugsbeschränkungen für ausländische Spitzenkräfte seien ein "Innovationshemmnis Nummer eins". Ausländische Eliten werden häufig wie normale Bittsteller behandelt. Spitzenkräfte müssen bei ihrer Ankunft in Deutschland oft vorweisen, dass ihre Qualifikation auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht vorhanden ist. Ausserdem müssten sie das Land sofort verlassen, wenn sie arbeitslos sind. Erfahrungen bestätigen jedoch, dass Greend-Card-Inhaber selten arbeitslos werden und sehr schnell einen neuen Job finden.
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Datum: 05.07.2004 - 12:13 Uhr
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