Über-50-Jährige: Vorsicht gegenüber Aktien und Aktienfonds
ID: 139098
Über-50-Jährige: Vorsicht gegenüber Aktien und Aktienfonds
Garantiefonds bieten Ausweg aus der Sicherheitsfalle
(Teil sieben einer Artikel-Reihe zum Thema "Generation 50plus und Finanzen")
Der britische Lebensversicherer wollte wissen, welchen Einschätzungen und Erwartungen Anleger im Hinblick auf die private Altersvorsorge zustimmen. Vor mehrere Alternativen gestellt, gaben nur sechs Prozent der Über-50-Jährigen an, dass das zweite Halbjahr 2009 der richtige Zeitpunkt sei, um günstig Aktien oder Aktienfonds zu erwerben. "Vorsicht ist eine Tugend, die sich jedoch ins Gegenteil kehren kann, wenn es darum geht, den Lebensstandard im Alter zu sichern", erklärt Thomas Bahr, Vertriebschef von Clerical Medical. Viele Anleger seien unsicher, wann der beste Zeitpunkt sei, um an den Börsen ein- bzw. auszusteigen und zögerten in der Regel zu lange.
Knapp ein Drittel der befragten Über-50-Jährigen würden sogar für mehr Sicherheit bei der Kapitalanlage Einbußen am Lebensstandard in Kauf nehmen (32 %). 20-49-Jährige sehen das anders: Nur 26 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe stimmen der Aussage zu.
Garantiefonds als Alternative zu reinen Aktien- oder Rentenanlagen
Für Anleger gilt es abzuwägen: Entscheiden sie sich für die Renditechancen aus Aktien oder Aktienfonds, sind sie mit einem höheren wirtschaftlichen Risiko konfrontiert. Rentenfonds dagegen sind weniger ertragreich, unterliegen aber geringeren Kursschwankungen. "Einen Ausweg aus diesem Dilemma und damit eine gute Alternative bieten Garantiefonds", weiß Bahr. Durch Höchststandsgarantien sind sie weniger risikobehaftet ? Rendite und Sicherheit schließen sich nicht aus.
"Anleger sollte sich darüber im Klaren sein: Je näher das Garantieniveau an 100 Prozent heranreicht, umso teurer wird es, die letzten Prozente abzusichern. Das geht zu Lasten der Rendite", erläutert Bahr. Befragungsergebnisse haben gezeigt, dass die Rolle des Verhältnisses zwischen Kapitalertrag und Sicherheit je nach Altersgruppen sehr differiert. Nur 28 Prozent der Generation 50plus sind der Meinung, dass Garantien nur so viel kosten dürfen, dass der Ertrag größer bleibt als Steuer und Inflation. Bei jüngeren Altersgruppen sind hingegen 41 Prozent dieser Meinung. "Der Unterschied ist verständlich: Älteren Menschen geht es in erster Linie um den Erhalt des Vermögens, wohin gegen jüngere Anleger Kapitalaufbau anstreben", erklärt Bahr.
Diese unterschiedliche Motivlage zeigt sich auch bei dem Wunsch nach flexiblen Garantien: Während bei den Über-50-Jährigen 22 Prozent angaben, Garantieniveaus je nach Marktlage verändern zu wollen, sind es bei den 20-49-Jährigen 30 Prozent. "Entscheidend ist, dass jeder Anleger genau die Garantie für sein Kapital erhält, die zu seinem individuellen Sicherheitsbedürfnis und der aktuellen Börsensituation passt", erklärt Bahr.
Clerical Medical bietet bei fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen Garantiefonds mit täglich gültigen Höchststandsgarantien wahlweise bei 70, 80 oder 90 Prozent an. Sie sind sowohl untereinander als auch mit anderen Fonds kombinierbar. "Für ältere Anleger, die Wert auf Sicherheit legen, ist unser GA90F am besten geeignet", so Bahr abschließend. In den ersten sechs Monaten seit seiner Auflage im April 2009 erzielte er eine Wertentwicklung von 3,14 Prozent.
Die Serie wird fortgesetzt mit dem Thema "Bevorzugte Vorsorgelösungen bei 50plus".
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Clerical Medical ist einer der traditionsreichsten Anbieter von Vorsorgeprodukten. Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 1824 in Großbritannien gegründet und ist spezialisiert auf Versicherungen und Kapitalanlagen. Clerical Medical beschäftigt an mehreren europäischen Standorten rund 700 Mitarbeiter und ist in Deutschland seit 1995 aktiv. Die Gesellschaft verwaltet derzeit über 148,6 Milliarden Euro. Die Finanzstärke des Unternehmens ist hervorragend. Dies belegen zahlreiche Ratings, wie zuletzt eine Einstufung von Standard and Poor's mit der Klassifizierung A+.
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Datum: 24.11.2009 - 14:48 Uhr
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