Sicher ist nur die Rationierung und Entmündigung im Gesundheitswesen
ID: 143603
Sicher ist nur die Rationierung und Entmündigung im Gesundheitswesen
Die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. hat von Anfang an gegen diese Entwicklung eindeutig Stellung bezogen und nach der Installation der Rabattverträge eine Offenlegung in Form einer Kosten-Nutzen-Bewertung gefordert. Die Fachzeitschrift Medical Tribune hat mit Unterstützung der DGVP und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. eine Studie erstellt, die auf die negativen Erfahrungen mit den Ausschreibungen für Medikamente und die große Unsicherheit der Patienten usw. hinweist. Diese, so belegt die Medical Tribune Studie, enden sehr oft in mangelnder Therapietreue oder auch Non-Compliance.
Nun steht auch über eine Studie der Hochschule Fresenius von Frau Prof. Dr. Gudrun Neises und Kollegen zusätzlich fest:
- 49% der befragten Patienten klagten über neue Nebenwirkungen nach der Umstellung auf ein rabattiertes Arzneimittel
- 9% der Patienten mussten wegen der Umstellung ambulant oder stationär behandelt werden
- 14% der Patienten benötigten eine Co-Medikation, da andere Beschwerden auftraten und behandelt werden mussten
- 60% wünschten sich ihr altes Medikament zurück
- 58% waren bereit privat dafür eine Zuzahlung zu leisten
Die medikamentöse Versorgung, die nur über den Preis gesteuert wird, schädigt die Patienten und Kunden der gesetzlichen Krankenkassen.
Die Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V. fordert zusätzlich von allen gesetzlichen Kassen die ganzheitliche Transparenz der Kosten zu den existenten 9.525 Rabattverträgen zwischen 187 Krankenkassen und 139 pharmazeutischen Herstellern. Auch von den Herstellern fordern wir die Aufstellung zu deren zusätzlichen Verwaltungskosten.
Weiterhin fordert der Vorstand der Bürgerinitiative Gesundheit DGVP e.V., vertreten durch den Präsidenten Wolfram ? Arnim Candidus, von der Bundesregierung, die Verpflichtung des Apothekers aufzuheben, Medikamente gegen Rabattarzneimittel auszutauschen. Die Entmündigung des Patienten muss beendet werden und die Entscheidung des verordnenden und für die Therapie verantwortlichen Mediziners muss wieder zur vollen Berücksichtigung zurückgeführt werden.
Ein Beibehalten der derzeitigen Regelung ist unwirtschaftlich und unethisch und belastet die Lebensqualität Patienten in negativer Weise. Die DGVP fordert als logische Konsequenz die umgehende Abschaffung der Rabattverträge.
Pressestelle DGVP
Tel: 06252-942980; Fax: 06252-94298 29
info@dgvp.de ; www.dgvp.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 08.12.2009 - 12:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 143603
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 411 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sicher ist nur die Rationierung und Entmündigung im Gesundheitswesen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin/ Worms, 16.07.2013. Anlässlich der zweiten "European Colorectal Cancer Days" in Brno (Tschechien), haben viele Länder ihr aktuelles Screening für die Darmkrebsfrüherkennung vorgestellt. Für die überwiegende Anzahl der europäischen Länder sind die immunologischen Stuhltes
(Un)Abhängige Patientenberatung oder manipulierte Information? ...
Berlin/ Worms, 09.07.2013. Nach § 65b Sozialgesetzbuch V fördert der Spitzenverband Bund der Krankenkassen Einrichtungen, die Bürger, Verbraucher sowie Patienten in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen qualitätsgesichert und kostenfrei informieren und beraten, mit dem Ziel, die P
Mehr Schein als Sein - das Patientenrechtegesetz ...
Berlin/ Worms, 25.06.2013. Gerade jetzt im Wahlkampf betont die Politik die Errungenschaften des Patientenrechtegesetzes. Und sie nutzt es erneut als Werbemaßnahme für ihre guten Leistungen u.a. bei Informationsveranstaltungen des Bundesministeriums für Gesundheit. "Wir bleiben bei unse
Weitere Mitteilungen von Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP)
Ernährung, Bewegung, medikamentöse Optionen: ...
sup.- Unter den zehn Krankheiten, gegen die laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am dringlichsten vorzugehen ist, wird die Osteoporose am meisten unterschätzt. Viel zu wenig sind in der Bevölkerung folgende Fakten bekannt: Nach einem osteoporosebedingten Schenkelhalsbruch werden 30 Prozent d
Motorische Leistungsfähigkeit: ...
sup.- Motorische Leistungsfähigkeit und körperlich-sportliche Aktivität sind wichtige Aspekte einer gesunden Entwicklung im Kinder- und Jugendalter. Umso alarmierender sind die Ergebnisse der Motorik-Modul-Längsschnittstudie bei 6- bis 18-Jährigen. So können z. B. 86 Prozent nicht eine Minute
Neue Erstlinientherapie: ...
sup.- Für Patienten mit Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium gibt es jetzt eine neue Therapieoption: Das britische Gesundheitsinstitut NICE empfiehlt den Einsatz der so genannten EGFR-Antikörperbehandlung als Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem Dickdarmkrebs in Kombination mit ei
Symptome für einen Schlaganfall ...
sup.- Die Symptome für eine transitorische ischämische Attacke (TIA) und einen Schlaganfall sind identisch. Die Warnzeichen für eine TIA werden jedoch oft ignoriert, weil die Symptome nur vorübergehend sind und nach wenigen Minuten bis Stunden wieder vollständig verschwinden. "Vielen Mensc




