Bundeskanzlerin persönlich unterrichtet
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(firmenpresse) - Am 16 Dezember 2009 hat sich der Vorstand der KLETKE Advanced Composites AG in einem Brief an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel gewendet.
Mit diesem Brief wurde die Bundeskanzlerin über das aktuelle Projekt der KLETKE-Group in Magdeburg mit nationalem Stellenwert unterrichtet. Gleichzeitig wurde die Kanzlerin über dabei entstandene Schwierigkeiten bei der Umsetzung informiert.
Die KLETKE-Group beabsichtigt, 2010 in Magdeburg ein Werk für so genannte Komposit-Werkstoffe mit einzigartigen Eigenschaften zu bauen und dabei gleichzeitig die aus der früheren Sowjetunion stammende Technologie durch weitergehende Forschung zu vervollkommnen.
Das Projekt hat nach Auffassung der KLETKE Advanced Composites AG deshalb "nationale Bedeutung" (weit über Magdeburg und Sachsen-Anhalt hinaus), vor allem weil neben der geplanten Produktion weiter aktiv geforscht werden soll auf dem Gebiet neuer Werkstoffe und Produkten aus Kohlenstoff-Kohlenstoff-Kompositen. Diese Forschung soll eine völlig neue Generation solcher Werkstoffe nach sich ziehen und würde Deutschland/Sachsen-Anhalt als High-Tech-Standort moderner Produktion, Wissenschaft und Forschung deutlich voranbringen. Im Projekt der KLETKE Advanced Composites AG ist eine enge Zusammenarbeit mit allen in Frage kommenden wissenschaftlichen Einrichtungen der Region Magdeburg nicht nur geplant, sondern erwünscht und vorbesprochen.
Leider erkennen die deutschen Kredit-Institute das im Projekt schlummernde Potential - unter anderem mit der Erreichbarkeit völlig neuer Märkte und Kunden - (bisher) nicht. Die Banken sehen sich (bisher) nicht in der Lage, bei dem für das Großprojekt nötigen Investitionsvolumen von etwa 50 Millionen Euro aktiv mitzuwirken. Das Land Sachsen-Anhalt hat dagegen bereits die Förderfähigkeit des Projektes geprüft und bestätigt. Gegenwärtig unternimmt das Management der KLETKE-Group Anstrengungen, um die Finanzierung über alternative Wege zu gestalten.
Weil die Banken aber anerkanntermaßen eine bedeutende - und das nicht unbedingt im positiven Sinne - Rolle bei der Finanz- und Wirtschaftskrise spielen, wurde die Bundeskanzlerin über die aktuellen Probleme des KLETKE-Projektes eben mit den Banken unterrichtet. Es wäre der Wunsch der KLETKE-Group, dass sich die Kanzlerin erstens mit dem Projekt vertraut macht und zweitens in Ihrem Bemühen, die Banken mittelstandsfreundlicher zu machen, nicht nachlässt. Denn es ist erklärtes Ziel der KLETKE-Group, die Technologie in Deutschland/Sachsen-Anhalt/Magdeburg zur Marktreife zu führen und wissenschaftlich weiter voranzutreiben.
P.S. Zur Erklärung: Die von der KLETKE-Group zur Produktion zu bringenden Werkstoffe basieren auf der Grundlage sogenannter CFK -Materialien, also kohlenstofffaserverstärkter Kunstoffe. Diese CFK-Materialien werden einem neuartigen Gasphase-Pyrolyseverfahren hergestellt - am Ende der Prozesses entstehen Werkstoffe mit neuartigen Eigenschaften (so genannte Komposit-Werkstoffe) wie zum Beispiel außerordentlich hoher thermischer Belastbarkeit und weiteren Eigenschaften, die sie einzigartig und vielfältig einsetzbar machen. Diese Komposit-Werkstoffe sollen ab 2010 in einem Werk in Magdeburg produziert werden. Gleichzeitig soll parallel weiter an den Materialien geforscht werden. Seinen Ursprung hat die Technologie in der früheren sowjetischen Raketentechnik (wir verweisen auf unsere Website www.kletke-group.com). Für dieses Vorhaben werden gegenwärtig Finanzierungspartner gesucht.
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Datum: 20.12.2009 - 18:05 Uhr
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