VORSICHT FEUERWERK: Damit Silvester nicht zum Knalltrauma wird.

VORSICHT FEUERWERK: Damit Silvester nicht zum Knalltrauma wird.

ID: 148180

Alle Jahre wieder geben die Deutschen rund 100 Mio. Euro für Feuerwerkskörper aus, um den Jahreswechsel lautstark und farbenfroh zu feiern. Die Gelegenheitspyrotechniker setzen sich und ihre Umgebung dabei einer Reihe von Unfallgefahren aus, wobei die häufigsten Verletzungen nach Silversterknallereien das Gehör betreffen – Diagnose: Knalltrauma.



(firmenpresse) - Explodierende Knallkörper sind mit bis 180 Dezibel lauter als ein startender Düsenjet. Die Schmerzgrenze liegt bereits bei etwa 120 Dezibel. Hinzu kommt, dass es sich beim Knall um einen plötzlichen Impulslärm handelt, der das Gehör unvorbereitet trifft. Viele Menschen sind sich dieser Gefahren nicht bewusst. Die Folge: Jedes Jahr gibt es schätzungsweise 20.000 bis 30.000 Patienten, die durch Silvesterböller ein so genanntes Knalltrauma erleiden. Dieses ist verbunden mit einer akuten Hörminderung oder auch einem dauerhaften Ohrgeräusch. Die Schädigungen sind in den meisten Fällen irreparabel oder nur zum Teil zu beheben. Besonders gefährdet sind vor allem Kinder, die den angemessenen Abstand zu den Feuerwerkskörpern am wenigsten einschätzen können.

„Wer sich verlässlich vor einem Knalltrauma schützen will, sollte zu Silvester unbedingt Gehörschutz tragen – unabhängig davon, ob man selbst Böller abfeuern oder nur zusehen möchte“, rät Dr. Christina Beste, Geschäftsführerin des Forum Gutes Hören. „Zu empfehlen sind einfache Ohrstöpsel oder auch individuell angefertigte Ohrschutzlösungen, wie sie die Partnerakustiker des Forum Gutes Hören anbieten.“ Bei akutem Hörverlust oder Ohrgeräuschen sollten Betroffene rasch ärztliche Hilfe aufsuchen. Wer im Nachhinein glaubt, dass sein Hörvermögen durch Böller geschädigt wurde, kann beim Partner-Akustiker vor Ort prophylaktisch einen kostenlosen Hörtest machen.

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Datum: 23.12.2009 - 11:47 Uhr
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