Lage der Báha´i im Iran äußerst prekär
ID: 151411
Lage der Báha´i im Iran äußerst prekär
Anlässlich des für heute geplanten Schauprozesses gegen sieben führende Mitglieder der iranischen Báha´i-Gemeinde, erklärt die Sprecherin für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach:
Der Schauprozess gegen sieben führende Báha´i-Mitglieder ist eine der Stationen auf dem furchtbaren Weg der Verfolgung, Diskriminierung und alle Lebensbereiche durchdringenden Bedrohung dieser Religionsgemeinschaft.
Die Báha´i-Gläubigen werden durch das iranische Regime als "Unreine" betrachtet und ihre Religionsgemeinschaft als "perverse politische Sekte" bezeichnet. Ihre Verfolgung ist ausschließlich religiös motiviert. Die Vorgehensweise gegen die größte religiöse Minderheit des Irans ist außerordentlich erschreckend. Mit Bulldozern wurde einer der Báha´i-Friedhöfe zerstört, auf Kinder wird in Schulen Zwang ausgeübt, ihre Religion zu leugnen, der Zugang zu höherer Bildung wird den Báha´i verweigert.
Der Vorwurf gegen die sieben im Frühjahr 2008 Inhaftierten lautet auf Spionage für Israel und Propaganda gegen die iranische Regierung. Mehrfach wurde der gegen sie angekündigte Prozess verschoben. Die iranischen Machthaber nutzen die derzeitige Situation der anhaltenden Proteste seit der Präsidentenwahl im Juni des vergangenen Jahres. Die Báha´i werden für die gegenwärtigen Unruhen im Land durch den Standardvorwurf des Zionismus verantwortlich gemacht. Diese haltlose Anschuldigung soll erneut die systematische Verfolgung legitimieren.
Die Arbeitsgruppe Menschenrechte und Humanitäre Hilfe fordert vor dem Hintergrund des für heute geplanten Prozesses das Grund- und Menschenrecht der Religionsfreiheit für die Báha´i in Iran mit Nachdruck ein.
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto:fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 12.01.2010 - 16:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 151411
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 384 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lage der Báha´i im Iran äußerst prekär"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU-Fraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitergehendende Datensammlung ist kontraproduktiv Der Bundesrat stimmt am morgigen Freitag über das vom Bundestag beschlossene 16. Arzneimittelgesetz ab. Das Gesetz dient der Optimierung und Senkung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Dazu erklären der Vorsitzende der AG Er
Markttransparenzstelle ...
Ein kleiner Schritt für die Politik, ein großer Schritt für die Verbraucher Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Donnerstag die Verordnung zur Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Mit der Verordnung wird die Marktbeobachtung im Kraftstoffbereich konkretisiert sowie die Transpar
?Tag des Waldes? im Zeichen der Nachhaltigkeit ...
Nicht mehr Holz schlagen als nachwächst Der 21. März ist traditionell der "Tag des Waldes". Ihn hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in den 1970er Jahren als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. Dazu erklären der V
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion
Mindestlohn besserer Arbeitsanreiz als verschärfte Hartz-Anrechnungsregeln ...
> Der stellvertretende Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst, wirft Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt nach dessen Vorstoß für schärfere Anrechnungsregeln bei Hartz IV "sorgfältig kultivierte Ignoranz" vor. Er fordert stattdessen die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns und ei
Regierung auch in der Rentenpolitik konzeptionslos und widersprüchlich ...
> "Auch in der Rentenpolitik agiert die Bundesregierung konzeptionslos und widersprüchlich", stellt der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Matthias W. Birkwald, fest. "Sozialministerin Ursula von der Leyen will die 'Vertretbarkeit' der Rente ab 67 in dies
Münchens Wirtschaftsreferent Dieter Reiter: EU bestimmt unser tägliches Handeln ...
Bestes Beispiel sind für Reiter die Umweltzonen, die Kommunen wie München hätten einrichten müssen, um den strengen Feinstaubrichtlinien aus Brüssel Rechnung zu tragen. Nicht die rot-grüne Stadtregierung sei verantwortlich für die Einschränkungen, die insbesondere Gewerbetreibende beklagten,
GEISEN: Aigners Klarstellung ist richtig ? Kühe sind keine ?Klimakiller' ...
> BERLIN. Anlässlich der Klarstellung von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner in der heutigen Ausgabe der "Saarbrücker Zeitung" zum Verzicht auf gesetzliche Klimaauflagen in der Landwirtschaft erklärt der Agrarexperte der FDP-Bundestagsfraktion Edmund GEISEN: Die Klarstel




