Studie: Fehlendes Kostenbewusstsein für elektronische Kommunikation
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Interessant ist dabei, dass Unternehmen, die ihre Infrastruktur bereits ausgelagert haben oder ein Outsourcing in Betracht ziehen, von einer künftigen Verringerung der Kosten ausgehen. Dagegen erwarten Firmen, die Lösungen im eigenen Hause pflegen, eher eine Erhöhung. "Jedes Unternehmen, das ein sauberes Outsourcing der Messaging-Aktivitäten wie E-Mail vornimmt, sollte seine TCO kennen und vom Dienstleister vorab transparent bekommen. Wir haben das in unserem Unternehmen selber ausgelagert und bekommen ein monatliches Reporting mit entsprechender Zielerreichung des Dienstleisters in unsere Management-Runde", so die Praxiserfahrungen von Helmut Reisinger, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters Nextiraone http://www.nextiraone.de.
"E-Mail ist heute weithin die Grundlage für die geschäftliche Kommunikation. Aufträge, Bestätigungen und Verträge sowie vertrauliche Finanzinformationen werden heute ohne weiteres elektronisch übermittelt", so BT-Marketing-Direktor Chris Hughes. Es sei allerdings erstaunlich, dass die meisten Firmen nicht sagen könnten, wie viel ihre Kommunikations-Infrastruktur kostet, aber trotzdem immer mehr Geld dafür ausgeben. Nach Auffassung von Reisinger werden die Kommunikationskanäle in Unternehmen in der Zukunft sehr viel stärker Teil einer Kollaborations-Infrastruktur. "Es gibt bereits Lösungen, die eine einheitliche Oberfläche direkt im E-Mail Client für Telefonie, Conferencing und Team-Funktionen ermöglichen, unabhängig davon welche Telefonie-Infrastruktur darunter liegt. Das ist besonders ein grosser Vorteil für mittlere und grössere Unternehmen, die historisch gewachsene, heterogene Infrastrukturen haben", führt Reisinger weiter aus.
Die Umfrage zeigte auch, dass die meisten Organisationen mehrere Anbieter von Software und Services für ihre Messaging-Systeme in Anspruch nehmen. Fast ein Fünftel gab an, mit vier oder mehr Anbietern zusammenzuarbeiten. Deutschland macht in dieser Statistik eine bemerkenswerte Ausnahme: Hier arbeiten 78 Prozent der befragten Unternehmen mit nur einem Anbieter zusammen, um das System-Management weniger komplex zu handhaben.
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Datum: 12.05.2005 - 13:43 Uhr
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