IVA: Verbraucher sollten nicht vor Salat zurückschrecken
ID: 158457
IVA: Verbraucher sollten nicht vor Salat zurückschrecken
Greenpeace stützt sich auf 36 Zufallskäufe ? Kontrollen der Behörden viel umfassender
"Es ist keine Frage, dass drei Höchstmengen-Überschreitungen genau drei Höchstmengen-Überschreitungen zu viel sind. Deshalb jedoch den Verbrauchern von einem gesunden Lebensmittel wie Salat abzuraten, ist überzogen. Denn die gesetzlichen Grenzwerte sind keine toxikologischen Höchstwerte, sondern Handelsnormen, die mit sehr hohen Sicherheitsfaktoren berechnet sind. Eine Überschreitung der Akuten Referenzdosis darf allerdings nicht vorkommen", erklärt IVA-Hauptgeschäftsführer Volker Koch-Achelpöhler.
Der IVA sieht die reißerische Darstellung in der Greenpeace-Mitteilung kritisch. Dazu drei Beispiele:
1. Wenn Greenpeace Salate aufgrund von Rückständen als "nicht empfehlenswert" bezeichnet, bezieht sich die Organisation nicht notwendigerweise auf Überschreitungen von gesetzlichen Höchstmengen. Vielmehr hat sie selbst ein eigenes Bewertungssystem entwickelt, bei dem die Werte unterhalb der gesetzlichen Grenzen festgelegt wurden.
2. Wenn Greenpeace eine "lückenlose staatliche Kontrolle für die Pestizid-Rückstände" fordert, werfen sie den Behörden damit indirekt Untätigkeit vor. Der vor wenigen Wochen (4. Januar) veröffentlichte Jahresbericht zu Pflanzenschutzmittel-Rückständen des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zeigt ein anderes Bild: 2008 wurden bei den regelmäßigen Kontrollen 17 000 Proben untersucht, und im Ergebnis finden sich immer weniger Rückstände.
3. Wenn Greenpeace behauptet, "es werden mehrere Pestizide eingesetzt, um Höchstmengen-Überschreitungen zu vermeiden", wird das der Frage nicht gerecht. Mehrfachbelastungen können viele Ursachen haben und daher rühren, dass Landwirte verschiedene Präparate eingesetzt haben, um Resistenzen vorzubeugen oder um punktuell verschiedene Schädlinge zu bekämpfen. Nach Auskunft der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA gibt es nach heutigem Stand der Erkenntnis jedoch keine empirischen Beweise für gesundheitsgefährdende Wechselwirkungen zwischen den Substanzen, wenn man die festgelegten Rückstandsmengen zugrunde legt.
Der Industrieverband Agrar e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main vertritt die Interessen der agrarchemischen und agrarbiologischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 47 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.
Pressekontakt:
Industrieverband Agrar e. V., Pressestelle
Martin May
Tel. +49 69 2556-1249 oder +49 151 54417692
Fax +49 69 2556-1298
E-Mail: may.iva@vci.de
http://www.iva.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 02.02.2010 - 15:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 158457
Anzahl Zeichen: 3457
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 298 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"IVA: Verbraucher sollten nicht vor Salat zurückschrecken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Industrieverband Agrar (IVA) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Industrieverband moniert Mängel an Bienen-Studien In der Debatte um die Auswirkungen des Einsatzes neonikotinhaltiger Pflanzenschutzmittel sind aktuell zwei neue wissenschaftliche Studien in der Diskussion, die jetzt in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurden (Kessler et al., Rundlöf et
IVA: Landwirte fit machen für den Gewässerschutz ...
Berater-Symposien zur Vermeidung von Einträgen in Oberflächengewässer "Zentrale Nachhaltigkeitsinitiative der Pflanzenschutz-Industrie" Die deutsche Pflanzenschutz-Industrie setzt ihre Gewässerschutz-Initiativen fort. Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA), der die Interessen
IVA: 'Greenpeace-Report selektiv und verfälschend' ...
Wirtschaftsverband kritisiert Studie als pseudo-wissenschaftliche Kampagne "Hilft weder Bienen noch Bauern" (Frankfurt a. M., 9. April 2013) Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) hat eine heute von Greenpeace lancierte Kampagne als "pseudo-wissenschaftlich" kritis
Weitere Mitteilungen von Industrieverband Agrar (IVA)
Resonanz auf den Roggen-Vertragsanbau übertrifft alle Erwartungen! ...
Leipzig, 02.01.2010 ? Der Rahmenvertrag für die Abnahme von Roggen, der zwischen den Landesbauernverbänden Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie der VERBIO Vereinigte BioEnergie AG abgeschlossen wurde, generierte in kurzer Zeit erste Verträge mit den Landwirten. "Wir freuen uns sehr
453 Kilogramm Haushaltsabfälle pro Einwohner im Jahr 2008 ...
Das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Deutschland ist im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2008 insgesamt 37,2 Millionen Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Das entspricht rein rechnerisch 453 Kilogramm
Klimabewusstsein beim Messebau ...
Neufinsing, 2. Februar 2010 — Unternehmen nutzen nationale und internationale Messen, um sich, ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen einem breitem Publikum zu präsentieren. Dabei gelten Messestände als Aushängeschild und State-of-the-Art, was Design und Material angeht. Kaum Beachtung findet
Verstärkung in Unternehmensführung ...
Potsdam/ Götene. Die Sjödalshus Deutschland GmbH richtet sich strategisch neu aus. Nach fünfzehn erfolgreichen Geschäftsjahren im deutschsprachigen Raum verstärkt die deutsche Tochter der schwedischen Forshem Group ihre Aktivitäten auf dem deutschen Baumarkt weiter. 'Als weltweit einzige




