Abrechnungswesen entscheidet über die Zukunft des deutschen Telekommunikationsmarktes
ID: 15910
"In langen Verhandlungen ist es gelungen, einen Kompromiss mit der Deutschen Telekom über den genauen Umfang dieses Inkasso- und Fakturierungsregimes zu vereinbaren. Denn über die Abrechnung entscheidet sich die Zukunft des deutschen Telekommunikationsmarktes", erklärte Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM. Die Verhandlungen ergaben, dass vor allem die Anwendbarkeit des Fakturierungs- und Inkassoregimes erweitert werden kann. Galten die Regelungen bisher vorwiegend für das Fakturieren und das Inkasso von Einzelverbindungen im Call-by-Call und Internet-by-Call, wurden jetzt auch zum Beispiel Minutenkontingente für Pauschalangebote innerhalb des Telekommunikationssegments, der Kauf von Theaterkarten per Telefon, insbesondere aber auch das DSL oder der Kauf von digitalem Content in das Regime integriert.
Die Basis des neuen Vertragswerks bildet das bereits 1997 verabschiedete Telekommunikationsgesetz (TKG), das unter anderem eine Klausel für die Zugangsverpflichtung enthält. Damit wurde der Deutschen Telekom AG vom damaligen Bundesministerium für Post und Telekommunikation die Verpflichtung auferlegt, bereits ab dem 1. Januar1998 die Abwicklung des Abrechnungsweges bis zum Endkunden hin auch für die alternativen Netzbetreiber bereit zu stellen. Dieses so genannte "Offline-Billing Regime" machte den Erfolg von Geschäftsmodellen wie Call-by-Call oder Internet-by-Call erst möglich und kann jetzt auch auf die DSL-Technologie erweitert werden.
Dabei hätte ein früherer Marktstart allen Beteiligten gut getan, so die Meinung von Branchenexperten. Denn die alternativen DSL-Anbieter hatten bisher nur eine einzige Möglichkeit, ihre DSL-by-Call-Angebote auf den Markt zu bringen: die eigene Rechnungsstellung selbst aufzubauen. "Da aber die Nutzung von DSL-by-Call in der Regel nur sehr kurze Online-Zeiten mit sich bringt - bei einer längeren Nutzung wäre für den Endkunden eine Flatrate die deutlich günstigere Variante - entstehen dadurch meist geringwertige Forderungen. Die wiederum stehen in keinem Verhältnis zu dem Kostenaufwand einer eigens dafür entwickelten Rechnungsstellung", erklärte Omar Khorshed, Vorstandsvorsitzender des Düsseldorfer Abrechnungs-Dienstleisters acoreus AG http://www.acoreus.de.
Einige DSL-Carrier haben ihre Rechnungsstellung in Eigenregie abgewickelt, um keine Marktchancen zu verpassen. Ihren Endkunden konnten sie den umständlichen Registrierungsprozess dabei nicht ersparen. "Die Abrechnungslösung von acoreus macht nun möglich, was selbst nach der Überwindung der regulatorischen Hürden bisher technisch fast unlösbar schien. Durch ein hoch automatisiertes spezielles Verfahren kann die Identifizierung der Anschlussrufnummer des Endkunden - in der Fachbranche auch Customer Line Identification genannt - ermittelt werden. Ähnlich dem Verfahren bei Call-by-Call kann der Endkunde somit die entsprechende Abrechnung erhalten und muss sich nicht bei jedem entsprechenden Provider extra registrieren", beschreibt Khorshed die neue Abrechnungslösung seines Unternehmens, die bereits beim Patentamt angemeldet sei.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 03.08.2005 - 09:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 15910
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Gunnar Sohn
Kategorie:
Information & TK
Meldungsart: Unternehmensinformationen
Versandart: bitte
Freigabedatum: 03.08.05
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1304 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Abrechnungswesen entscheidet über die Zukunft des deutschen Telekommunikationsmarktes"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
Shih-Min Lue, Geschäftsführer bei Haitwin-Delphin ...
Erfahrener Manager forciert Wachstumskurs Shih-Min Lue, Geschäftsführer bei Haitwin-Delphin Neuss, 3. August 2005 - Shih-Min Lue ist Geschäftsführer der Haitwin-Delphin Technologie GmbH mit Sitz in Neuss. Das 1993 gegründete Unternehmen ist Lösungsanbieter für Gehäuse, Bedien- und Anz
QLogic übertrifft Gewinn- und Umsatzerwartungen des Marktes ...
MÜNCHEN, 2. August 2005. Die QLogic Corporation verzeichnete im ersten Quartal (Ende: 3. Juli 2005) des neuen Geschäftsjahres 2006 einen Nettoumsatz in Höhe von 158,8 Millionen US-Dollar ab. Dies entspricht gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem das Unternehmen 129,8 Millionen US
IRISPdf ab sofort in neuer Version 4.0 erhältlich ...
* Optische Zeichenerkennung in Höchstgeschwindigkeit: Konvertierung von bis zu 60 Vorlagen pro Minute * Aus einem Bild unterschiedliche Ausgabeversionen erstellen: Simultane Erzeugung von durchsuchbaren PDF-, DOC-, RTF-, TXT-, HTML-, WordML- und XML-Dateien * JPEG2000-Komprimierung verringert d
In Deutschland fehlt Technikbegeisterung - Meinungsführer rückwärtsgewandt ...
Frankfurt am Main/Neuss, www.ne-na.de - In Deutschland grassiert die Angst vor dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Politik und Wirtschaft richten daher ihr Augenmerk auf die Erhöhung der deutschen Innovationskraft. Das berichtet die FAZ http://www.faz.net. Deutschland sei gut in der Grundlagenfo




