(dts) - Der größte britische Rüstungskonzern BAE Systems muss eine Geldstrafe von 400 Millionen US-Dollar an die Regierung der Vereinigten Staaten zahlen. Das hat heute das britische Betrugsdezernat beschlossen. Zuvor hatte BAE den Vorwurf der Falschaussage sowie der Unterschlagung von Geschäftsbüchern gegenüber der US-Regierung zugegeben. Ein Teil der Strafe werde als Spendengeld an Tansania fließen. Ein tansanischer Marketing-Berater war in die Unterschlagungs-Affäre verwickelt. Der Vorwurf der Falschaussage beziehe sich auf frühere Geschäfte mit ungenannten Stellen in Saudi-Arabien. BAE Systems ist der zweitgrößte Rüstungskonzern der Welt.
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