(dts) - Die europäische Kommission hat acht europäische Länder wegen mangelnder Bemühungen um eine Verbesserung der Luftqualität verwarnt. Österreich, Dänemark, Griechenland, Frankreich, Ungarn, die Slowakei, Belgien und Rumänien wird vorgeworfen, gegen die PM 10-Norm verstoßen zuhaben, welche die Emissionen von Feinstaub regelt. Nach geltendem EU-Recht mussten bis 2005 bestimmte Grenzwerte erreicht werden. Einige EU-Länder hatten im Vorfeld die Verlängerung der PM 10-Normen bis Juni 2011 beantragt. Eine Verlängerung wurde jedoch nur denen eingeräumt, die sich nachweislich um eine Verbesserung bemüht hatten. Frankreich, Dänemark, Belgien, Ungarn, die Slowakei, Griechenland und Österreich hatten einen einen solchen Antrag gestellt, doch zeigte sich die Kommission mit den bisherigen Maßnahmen dieser Länder nicht zufrieden. Einem jährlichen Luftqualitätsbericht zufolge, den diese Mitgliedstaaten für 2008 vorgelegt hatten, werden die Grenzwerte in mehreren Gebieten permanent überschritten.
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