Herzgesund mit Fischöl!
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GfED: Was die Eskimos schon lange wissen
Aachen, den 5. September 2005 (GfED e.V.): Bereits weniger als 1 Gramm unentbehrlicher Omega-3-Fettsäuren täglich reduzieren das Herzinfarktrisiko nachweislich. Zu diesem Ergebnis kamen amerikanische Forscher des Lipid and Diabetes Research Centers vom Mid America Heart Institute aus Kansas City (1), berichtet heute Diplom-Ingenieurin der Ernährungstechnik Elisabeth Warzecha von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Die Forscher vermuten, dass die Omega-3-Fettsäuren den Herzmuskel stabilisieren, was die oft tödlich verlaufenden Herzrhythmusstörungen reduziert. Die reichlich in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren senken das schädliche LDL-Cholesterin im Gesamtcholesterin um zehn und die Triglyzeridwerte um 20 bis 25 Prozent, wie Wissenschaftler bereits in der GISSI-Studie feststellten (2). Gleichzeitig beschleunigen und regulieren die Omega-3-Fettsäuren den Fettabbau in den Gefässen und der Leber. Sie sind wichtig für Aufbau und Funktion der Zellmembran und Ausgangssubstanz für die hormonähnlichen Reglerstoffe Eicosanoide. Eicosanoide wirken entzündungshemmend und halten das Blut flüssig, was das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachweislich verringert. Über Algen nehmen Fische die Omega-3-Fettsäuren auf und reichern diese an, sodass der menschliche Körper durch eine fischreiche Kost die blutverdünnenden Fettsäuren aufnimmt. Bereits in den 1950er Jahren stellten Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der fettreichen sowie obst- und gemüsearmen Ernährungsweise der Eskimos und dem seltenen Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen fest. So schützt der jahrelange und regelmässige Verzehr von Fisch beziehungsweise Fischöl die Gefässe und beugt tödlichen Herz-Kreislauf-Erkankungen vor. Darüber hinaus liefert Fisch wertvolles und leichtverdauliches Eiweiss. Die Deutschen sollten der Gesundheit zuliebe den traditionellen Fischtag wieder einführen, um so die empfohlene tägliche Zufuhr von 300 bis 400 Milligramm Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen. Wer keinen Fisch mag, kann alternativ über Fischölkapseln seinen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren decken, empfiehlt die Ernährungsexpertin Elisabeth Warzecha abschliessend. 2.238 Zeichen
Quelle:
(1)Harris, William S. (2005): Extending the Cardiovascular Benefits of Omega-3 Fatty Acids. Current Atherosclerosis Reports (2005) Sep; 7 (5): 375-380.
(2)Dietary supplementation with n-3 polyunsaturated fatty acids and vitamin E after
myocardial infarction: results of the GISSI-Prevenzione trial. The Lancet - Vol. 354, Issue 9177, 7 August 1999, Pages 447-455.
Eine Tabelle zu Nährwertangaben verschiedener Fischarten kann auf www.ernaehrungsmed.de eingesehen werden.Unternehmensinformation / Kurzprofil:
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Datum: 05.09.2005 - 13:40 Uhr
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