Kostenfalle Fehlernährung: Selbstmord mit Messer und Gabel
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Immer mehr Interesse an Ernährungsmedizin
Ernährungs(mit)bedingte Erkrankungen haben bedrohliche Ausmasse angenommen und scheinbar fördert das auch die Bereitschaft von Medizinern und Ernährungswissenschaftlern Fachgesellschaften beizutreten, die sich wissenschaftlich mit Ernährungsmedizin und Diätetik auseinandersetzen, betont heute der Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. Sven-David Müller-Nothmann in Aachen. Wir konnten jetzt unser 300stes Mitglied begrüssen und sind nach der Umgestaltung unserer Homepage und der Veranstaltungsreihe "Internationale Diätetik Kongresse" auf dem richtigen Weg, eine Brücke zwischen Ernährungswissenschaft und Anwendung in der Praxis zu leisten. Unser Ziel ist es jetzt, innerhalb der kommenden drei Jahre unsere Mitgliederzahl zu verdreifachen, um mit rund 1000 Mitgliedern eine konzertierte Aktion gegen Fehlernährung und ernährungs(mit)bedingte Erkrankungen durchführen zu können. Dafür sind wir bestens vorbereitet, denn wir haben mit unserer diaita-Ernährungspyramide ein sinnvolles Konzept zur Prävention. Das von uns herausgegebene Kalorien-Nährwert-Lexikon (*), das 2006 in der 3. Auflage erscheint, ergänzt zusammen mit weiteren Büchern und Broschüren die angewandte Ernährungstherapie und Diätetik. Unsere Mitglieder erhalten kostenlos das Nährwertberechnungsprogramm EBIS diaita (*) und haben in Kürze auf das von uns erstellte Schulungsprogramm zu den wichtigsten fehlernährungsbedingten Erkrankungen im Mitgliederbereich unserer Homepage kostenlosen Zugriff. Mit mindestens 75 Milliarden Euro jährlich steht die Fehlernährung an der Spitze der beeinflussbaren Kostenfaktoren im Gesundheitswesen. Jeder muss sein Ernährungsverhalten so umstellen, dass er sich weg vom "Selbstmord mit Messer und Gabel" hin zu einer leckeren, ausgewogenen Kost entwickelt. Wir gehen unverantwortlich mit unserer Gesundheit um, wenn 64,4 Prozent der Todesfälle in Deutschland direkt und indirekt auf Fehlernährung zurückzuführen sind, gibt Müller-Nothmann zu bedenken. Am 12. November 2005 führen wir den zweiten Internationalen Diätetik Kongress zu einem der wohl wichtigsten Themen der Ernährungsmedizin durch. Adipositas und Verhalten steht im Mittelpunkt des Kongresses, der im Karman-Auditorium der RWTH Aachen stattfindet. Das Ess- und Bewegungsverhalten bei Adipositas zu ändern, gehört zu den grossen Problemen, mit denen Betroffene zu kämpfen haben, betont Sven-David Müller-Nothmann. Hier gibt der Kongress neue Impulse, denn neben Ernährungsberatung und Bewegungsschulung gehört die psychologische Betreuung und die Verhaltenstherapie zu den integralen Bestandteilen der gewichtssenkenden Behandlung. Das beachten Therapeuten in Deutschland noch viel zu wenig, kritisiert Müller-Nothmann. Die Anmeldung zum Kongress, dessen Programm unter http://www.ernaehrungsmed.de/download/2.%20IDK.pdf downloadbar ist, kann bis zum 7. November erfolgen. Wir rechnen mit bis zu 500 Teilnehmern aus fünf Ländern, erklärt Müller-Nothmann abschliessend.
(*) Rezensionsexemplare des Kalorien-Nährwert-Lexikons sowie des Nährwertberechnungsprogrammes EBIS können unter presse@ernaehrungsmed.de angefordert werden.Unternehmensinformation / Kurzprofil:
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Datum: 12.10.2005 - 12:00 Uhr
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