Wirtschaftsminister Ernst Pfister bei DEGERenergie:"Eines der innovativsten Unternehmen im Land"
Minister regt"Horber Modell"für landwirtschaftliche Flächennutzung an
"Es ist bemerkenswert, welche Ergebnisse Sie selbst in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten erwirtschaften - da kann man nur den Hut ziehen", lobte der Wirtschaftsminister bei seinem Besuch in der Zentrale von DEGERenergie. Und er ließ keinen Zweifel daran, dass er dies vor allem der hohen Innovationskraft zuschreibe, die DEGERenergie auszeichne.
"Die alles entscheidende Frage ist: Wird es die deutsche Solarbranche schaffen, sich trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen auf dem Weltmarkt zu behaupten", so der Minister. Hierbei sei auch die Politik gefragt: "Dass die Subventionen für Solarenergie sinken, ist in Ordnung. Aber die Politik darf auf keinen Fall aus der Forschungsförderung aussteigen." Denn: "Wenn es nur um Kosten und Preise gehe, hat Deutschland auf Dauer keine Chance - wir müssen immer wieder Qualitäts- und Innovationssprünge schaffen, so wie DEGERenergie das seit Jahren tut."
Diese Innovationskraft zu stärken und damit auch die Folgen der angekündigten Absenkung der Einspeisevergütungen auszugleichen, sehe er als zentrale Aufgabe an, erklärte Ernst Pfister bei seinem Besuch in Horb. "Wir wollen in Baden-Württemberg einen Photovoltaik-Cluster mit modernem Cluster-Management schaffen, um das hier ansässige Knowhow zu bündeln und voran zu bringen." Darüber hinaus müsse es im Land eine regelmäßige Messe zum Thema Photovoltaik geben. Die Photovoltaic Technology Show Europe, die Ende April auf dem neuen Messegelände in Stuttgart stattfindet, sei ein Anfang. Als dritte Maßnahme strebe er eine Kooperation mit dem Wissenschaftsministerium an, um dem Mangel an qualifizierten Ingenieuren entgegen zu wirken. "Qualifiziertes Personal ist schließlich die Basis für Innovationen."
Vor dem Hintergrund, dass die Produktion von Solarstrom auf Ackerflächen künftig nicht mehr gefördert wird, regte der Minister Konkretes an: "Ich könnte mir vorstellen, dass wir etwa in einer landwirtschaftlichen Versuchsanstalt des Landes prüfen, wie sich auf landwirtschaftlichen Flächen zum Beispiel der Anbau von "Energiepflanzen´ und die Produktion von Solarstrom kombinieren lassen." Ein solches "Horber Modell" könnte dann weltweiten Modellcharakter haben.
Klar, dass Artur Deger, Geschäftsführer von DEGERenergie, versprach, diese Idee aufzugreifen und dem Minister ein Konzept dafür zukommen zu lassen.
DEGERenergie wurde 1999 von Artur Deger gegründet und ist heute Weltmarktführer für solare Nachführsysteme mit weltweit mehr als 25.000 installierten Systemen.
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Über DEGERenergie (www.DEGERenergie.com):
DEGERenergie ist ein international tätiges, zukunftsorientiertes Unternehmen mit Sitz in Horb am Neckar. Das Unternehmen wurde 1999 von Artur Deger gegründet und ist heute Weltmarktführer für solare, sensorgesteuerte Nachführsysteme mit weltweit mehr als 30.000 installierten Systemen. Seit ihrer Gründung wächst die DEGERenergie GmbH jährlich um durchschnittlich 200 Prozent. Im Jahr 2008 erzielte das Unternehmen mit inzwischen 37 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro. Bei den Zulieferern von DEGERenergie sind rund 340 Mitarbeiter beschäftigt.
Im Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens und Handelns von DEGERenergie steht die Konstruktion, Entwicklung und Fertigung von Nachführsystemen für Photovoltaikmodule in der Solar-Technologie. Durch den Einsatz dieser Nachführsysteme lässt sich die Sonnenenergie in Solaranlagen wesentlich besser nutzen als mit statischen Systemen - Anlagen, die mit DEGERenergie-Systemen arbeiten, erzielen eine um bis zu 45 Prozent höhere Energieausbeute. Das patentierte Steuermodul DEGERconecter wurde 2001 mit dem Erfinderpreis 2001 des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet und ist inzwischen mehr als 57.000mal weltweit im Einsatz. DEGERenergie-Systeme machen derzeit in 38 Ländern rund um den Globus Solarenenergie nutzbar.
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Datum: 01.03.2010 - 11:47 Uhr
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