Europäischer Währungsfonds darf kein kleiner Bruder des IWF werden
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Europäischer Währungsfonds darf kein kleiner Bruder des IWF werden
"Ein eigener Währungsfonds ist überflüssig, wenn er nur der kleine Bruder des IWF wird. Der IWF hat ganze Staaten in die Wirtschaftskrise gestürzt, um die Interessen von Banken und Finanzhaien zu befriedigen.
Auch die Griechen haften für den 'Washington Consensus' in Europa: Die Spekulanten zocken, die Griechen machen Steuerdumping und die deutschen Billiglöhne schicken die Griechen über Handelsdefizite in den Bankrott. Die Staatsausgaben in Griechenland sind bis zur Finanzkrise dramatisch gesunken und lagen gemessen an der Wirtschaftsleistung unter dem Niveau Deutschlands. Ein Währungsfonds, der nur die Interessen der Gläubiger verfolgt, wird daher die Krise vertiefen.
DIE LINKE unterstützt einen Europäischen Währungsfonds nur, wenn er mit dieser Politik bricht. DIE LINKE fordert unter anderen einen außenwirtschaftlichen Stabilitätspakt, um das deutsche Lohndumping zu beenden."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 08.03.2010 - 15:17 Uhr
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