DGAP-News: S.A.G. Solarstrom AG kritisiert EEG-Kompromiss der Koalition

DGAP-News: S.A.G. Solarstrom AG kritisiert EEG-Kompromiss der Koalition

ID: 176888
(firmenpresse) - S.A.G. Solarstrom AG / Stellungnahme

25.02.2010 11:16

Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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S.A.G. Solarstrom AG kritisiert EEG-Kompromiss der Koalition

Freiburg, 25. Februar 2010. Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN:
DE0007021008), übt deutliche Kritik an dem nun getroffenen Kompromiss der
Bundesregierung zum EEG. Die geplanten zusätzlichen Absenkungen der
Einspeisevergütung zum 1. Juli werden deutlich negative Auswirkungen auf
die Solarbranche in Deutschland haben und Innovationsführerschaft und
Arbeitsplätze gefährden. Das Freiburger Solarunternehmen unterstreicht
damit seine Position, die es in einem Gespräch zwischen CEO Dr. Karl
Kuhlmann und der baden-württembergischen Umweltministerin Gönner am 5.Februar, sowie mit der Unterzeichnung der Freiburger Erklärung am 22.
Februar verdeutlicht hat. Die S.A.G. Solarstrom AG selbst ist aufgrund
ihrer internationalen Ausrichtung von der geplanten Änderung kaum
betroffen.

Erst Anfang der Woche hatte die S.A.G. Solarstrom AG ihren Appell an die
Bundesregierung, die geplante Neuregelung zu überdenken, mit der
Unterzeichnung der Freiburger Erklärung verstärkt. Lokale Energieversorger
wie Badenova und die Ökostrom Erzeugung Freiburg tragen die Erklärung
ebenso wie das Fraunhofer-Institut, die in Freiburg ansässigen
Solarunternehmen S.A.G. Solarstrom AG, Solar-Fabrik AG, Solarmarkt AG sowie
die Stadt Freiburg und die Handwerkskammer. Freiburg ist als Standort
vieler international führender Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus
der Solarbranche durch die geplante Neuregelung besonders betroffen.

'Auch wenn die Unternehmensgruppeder S.A.G. Solarstrom AG durch ihre


internationale Ausrichtung die Kürzungen in anderen Märkten abfedern kann,
wir also nicht unmittelbar und in dem Maße betroffen sind wie viele andere
Unternehmen, so sehen wir diese Entscheidung doch als Gefährdung der in
Deutschland erreichten Innovationsführerschaft in der Solarbranche. Zudem
stehen Arbeitsplätze insbesondere bei kleineren und mittleren
Handwerksbetrieben auf dem Spiel', so Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G.
Solarstrom AG. Die S.A.G. Solarstrom AG kritisiert insbesondere mangelnde
Planungssicherheit für alle Marktteilnehmer - bis die Neuregelung am 1.
Juli greift sind es nur rund vier Monate - sowie die Höhe der zusätzlichen
Kürzung. Unternehmen hätten so kaum Zeit, sich auf die veränderten
Marktbedingungen einzustellen. Der CEO der S.A.G. Solarstrom AG rechnet
deshalb langfristig mit einer Konsolidierungswelle mittelständischer
Solarunternehmen in Deutschland und mit dem Verlust von Arbeitsplätzen.

'Wir sehen es als Erfolg auch unserer Gespräche an, dass Konversionsflächen
weiter gefördert werden, ebenso wie große industrielle Dachanlagen.
Nachteilig ist hingegen die Regelung, dass der Eigenverbrauchsbonus zwar
auf 8 Cent erhöht wurde, jedoch nur noch für Anlagen unter 800kWp gelte und
Ende 2011 erneut auf dem Prüfstand stehen wird. Der Eigenverbrauchsbonus
stärkt dezentrale Energieversorgungsstrukturen, deshalb sollte gerade in
diesem Punkt für Investoren eine langfristige und verlässliche Lösung
gefunden werden', so Kuhlmann weiter.

'Wir sind der Überzeugung, dass Photovoltaik absehbar wirtschaftlich ist
und langfristig keine Förderung benötigen wird. Das EEG hat jedoch die
Verbreitung dieser nachhaltigen Technologie gefördert, Forschung und
Entwicklung beflügelt und letztlich durch die Entwicklung des Marktes dazu
beigetragen, dass Anlagenpreise sinken konnten. Es ist deshalb sehr
bedauerlich, dass die Bundesregierung die Förderungen jetzt in dieser Höhe
kürzt und damit den Zeitpunkt bis zu einer Wettbewerbsfähigkeit gegenüber
konventionellen Energieträgern auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
deutlich nach hinten verschiebt', so Dr. Karl Kuhlmann abschließend.

Über die S.A.G. Solarstrom AG

Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg, ist
herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden
konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen. Die
Unternehmensgruppe errichtet national und international effiziente Anlagen
in allen Größenordnungen. Mit eigenen Anlagen produziert das Unternehmen
nachhaltig Solarstrom.

Zum Leistungsportfolio der S.A.G. Solarstrom AG gehören außerdem
Dienstleistungen rund um den gesamten Lebenszyklus von
Photovoltaik-Anlagen, darunter Energie- und Wetterdatenmanagement,
Ertragsgutachten, Fernwartung und Instandhaltung sowie Versicherung und
Finanzierung. Die Unternehmensgruppe bietet damit eine umfassende
Photovoltaik-Wertschöpfungskette vom Ertragsgutachten über Planung, Bau,
Betrieb, Überwachung bis hin zu Optimierung, Repowering oder Rückbau.

Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und zählt zu den Pionieren der
Solarbranche. Rund 160 Spezialisten arbeiten an den vier Standorten in
Deutschland sowie den Tochtergesellschaften in Italien, Spanien, Österreich
und der Schweiz.

Die S.A.G. Solarstrom AG ist im Freiverkehr im Entry Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse sowie nach dem Regelwerk M:access der Börse
München notiert.

Weitere Informationen: www.solarstromag.com



Kontakt:
S.A.G. Solarstrom AG
Sasbacher Straße 5
79111 Freiburg
Germany
www.solarstromag.com

Public Relations / Investor Relations
Jutta Lorberg
Tel.: +49-(0)761-4770-311
E-Mail: pr@solarstromag.com / ir@solarstromag.com





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Datum: 25.02.2010 - 11:16 Uhr
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