(dts) - Der frühere deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat sich gegen eine Aufnahme Georgiens in die Nato ausgesprochen. In Moskau sagte Schröder heute, dass es Georgien gewesen sei, dass den Krieg gegen Russland im Jahr 2008 ausgelöst habe. Laut dem ehemaligen Kanzler sei es nicht möglich, mit solchen Leuten zusammenzuarbeiten. Schröder sagte weiter, dass eine Aufnahme nicht zur Stabilität in Europa beitragen würde. Georgien strebt mittelfristig ein Engagement in der Nato an. Im Sommer 2008 versuchte das Land jedoch mit seinen Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien einzugliedern, worauf Russland militärisch reagierte. Bei dem Konflikt kamen mehr als 160 Menschen ums Leben.
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