(dts) - In der Affäre um die Reisebegleiter des FDP-Außenministers Guido Westerwelle fordert der Generalsekretär der Partei, Christian Lindner, die persönliche Verbindung von Politikern und Geschäftsleuten zu akzeptieren. "Es ist eben eine Realität, dass Spitzenpolitiker persönliche Netzwerke haben", sagte Lindner dem "Tagesspiegel". Auch der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) habe "einen befreundeten Anwalt zu elf Reisen eingeladen". Außerdem habe der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel "als Politiker das VW-Gesetz verteidigt und als privater Berater von VW 130.000 Euro Honorar erhalten". Lindner sagte, er wolle daraus keine Vorwürfe ableiten. "Das muss man akzeptieren."
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