(dts) - Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat eine stärkere Regulierung des Internets in seinem Land gefordert. Chavez beschuldigte am Samstag die Nachrichten-Website "Noticiero Digital", sie habe behauptet, dass einige seiner engsten Verbündeten getötet worden wären. "Das Internet kann nicht so frei sein, dass jeder tut und sagt, was er will. Nein, jede Regierung muss seine eigenen Regeln und Vorschriften verhängen", so Chavez in der Fernsehansprache. Chavez ist bereits öfter mit kritischen Medien aneinander geraten. So wurde im Jahr 2007 die Lizenz eines kritischer TV-Senders durch den Präsidenten nicht verlängert. "Es kann nicht sein, dass sie senden, was sie wollen und damit die Köpfe der Menschen vergiften", so Chavez.
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