Thermografie-Prüfstand mit Durchblick
ID: 179131
"Control 2010": PROFACTOR ist auf Sonderschau"Berührungslose Messtechnik"vertreten
Thermografie blickt unter die Oberfläche von Körpern oder Bauteilen, ohne diese zu berühren oder zu zerstören. In Echtzeit werden mit einer empfindlichen Thermokamera bis zu 20.000 Aufnahmen pro Sekunde eines Körpers erzeugt. Die anschließende Auswertung erlaubt Rückschlüsse auf das Innere des Objekts und ermöglicht eine hundertprozentige Qualitätskontrolle.
Bei der "Control" wird ein Prüfstand zur ortsaufgelösten Temperaturleitfähigkeitsmessung von planparallelen Musterprüflingen aufgebaut. Die Temperaturleitfähigkeit ist eine sehr wichtige Kenngröße - zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Materialen. Werden verschiedene Stoffe vermengt, ist eine gute Durchmischung notwendig, um einen homogenen Körper zu erhalten. Das Wissen um die Temperaturleitfähigkeit ermöglicht eine objektive Bewertung und bildet die Basis, um den Grad der Wärmeabfuhr in thermisch beanspruchten Materialen zu ermitteln.
Der PROFACTOR-Prüfstand auf der Sonderschau in Stuttgart dient darüber hinaus auch zur Materialprüfung. Dabei geht es um Fragen der Risskontrolle, die Erkennung von Fremdkörpereinschlüssen, lokale Dichteschwankungen und Materialidentifikation. Der besondere Vorteil der verwendeten Methode liegt in ihrer Objektivität. Der Idealzustand einer Materialprobe lässt sich formal gut beschreiben und bietet daher einen ausgezeichneten Bezugspunkt, mit dem die Messungen verglichen werden können. So lassen sich absolute Aussagen über die lokale Homogenität einer gemessenen Probe treffen.
Der Prüfstand, die Auswertung der Messwerte und die zugrunde liegenden Algorithmen wurden zur Gänze von PROFACTOR entwickelt. Die Besonderheiten des PROFACTOR-Prüfstands sind zum einen der implizit objektive Bezugspunkt als automatische Referenz und zum anderen die über die Plattenfläche örtlich aufgelösten Messwerte.
Die Messergebnisse von PROFACTOR sind in erster Linie interessant für Materialentwickler und Forschungseinrichtungen. Die Anwendung zur Materialprüfung richtet sich vorrangig an Hersteller mit automatisierter Fertigung, die sich mit komplexen Materialen befassen - komplex, was die Struktur oder die Zusammensetzung betrifft. Haupteinsatzgebiet ist die automatische Qualitätsüberwachung während der laufenden Produktion.
PROFACTOR-Blog: Your daily dose of production research: Angewandte Produktionsforschung und neue Produktionstechnologien: http://blog.profactor.at
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
PROFACTOR Gruppe
http://www.profactor.at
http://blog.profactor.at
PROFACTOR ist eine international anerkannte, außeruniversitäre Unternehmensgruppe für angewandte Produktionsforschung. 105 Mitarbeiter entwickeln an den Standorten Steyr und Seibersdorf neue Technologien, Lösungen und Produkte für produzierende Unternehmen. Die Referenzliste reicht von innovativen Klein- und Mittelbetrieben bis hin zu internationalen Großkonzernen.
PROFACTOR Services GmbH
Kathrin Riedlecker
Im Stadtgut A2
4407
Steyr-Gleink
kathrin.riedlecker(at)profactor.at
+43 7252 885-141
http://blog.profactor.at
Datum: 15.03.2010 - 14:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 179131
Anzahl Zeichen: 2931
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Petra Thanner
Stadt:
Steyr-Gleink
Telefon: +43 7252 885-950
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 358 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Thermografie-Prüfstand mit Durchblick"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PROFACTOR GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Steyrer Forschungsschmiede PROFACTOR will die Industrie verstärkt auf das Zukunftsthema Nanotechnologie aufmerksam machen. Genauer gesagt: Auf die Nanoimprint-Lithographie (NIL). Beim NILindustrialday in Salzburg (14. bis 16. März 2013) referieren internationale Experten aus Forschung und Pra
PROFACTOR entwickelt virtuellen Montageassistenten für BMW ...
"Weniger Stress für den Arbeitnehmer auf dem Montageband und optimale Produktion" - dieses Ziel setzt sich PROFACTOR im Forschungsprojekt ShowMe. Gemeinsam mit dem Partner BMW Werk Steyr soll in den kommenden zwei Jahren ein intelligentes Assistenzsystem entwickelt werden, dass die Effiz
Vom Kinderzimmer in die Produktion: ReconstructMe modelliert in Echtzeit ...
"Next Level" - Fabrikshalle: Wenn die Softwareingenieure von PROFACTOR die Kamera "Kinect" der Microsoft Spielkonsole Xbox 360 in die Hand nehmen, haben sie keinen neuen Punkterekord im Auge. Das "Spiel" beim österreichischen Forschungsunternehmen heißt ReconstructMe
Weitere Mitteilungen von PROFACTOR GmbH
Pi-Theorie ...
Die Pi-Theorie ist eine neue, interdisziplinäre Community-Theorie, in der in bislang vermutlich unerkanntem Ausmaß inhaltlich verwandte Wissenschaftszweige wie Mathematik, Physik, Informatik mit sehr andersartigen Wissenschaften wie z. B. Sprach- und Geisteswissenschaften formal miteinander verknÃ
Sekunde Null – Das Buch über Schwarze Löcher und den Skandal am CERN ...
Unabhängige Wissenschaftler fordern, dass von einer unabhängigen Expertenkommission eine belastbare Sicherheitsstudie erstellt wird. Doch das CERN weigert sich hartnäckig. Warum? Hat es mit der Manipulation eines intern erstellten Sicherheitsreports zu tun? Im Februar 2010 war das Forschungszentr
Westfalen AG auf der Analytica ...
Die Westfalen AG präsentiert sich vom 23. bis 26. März auf der Münchner Analytica in Halle A1, Stand 315. Das Unternehmen aus Münster zeigt ein auf die Messe-Schwerpunkte Analytik, Labor-technik und Biotechnologie abgestimmtes Spektrum von Reinstgasen und standardisierten Gasgemischen über spez
Thüringer Verbundprojekt CoLight erforscht innovative LED-Systeme ...
Jena, 11. März 2010 - In Thüringen ist das Verbundprojekt CoLight gestartet. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts sollen intelligente und energieeffiziente Beleuchtungssysteme auf LED-Basis entwickelt und getestet werden. Beteiligt sind die Unternehmen JENOPTIK Polymer Systems GmbH, dilitronics Gmb




