BRACHT-BENDT: Familienfreundlichere Arbeitszeiten wirksamer als Frauen-Quote
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BRACHT-BENDT: Familienfreundlichere Arbeitszeiten wirksamer als Frauen-Quote
Gleichberechtigung lässt sich nicht durch Quoten erzwingen. Eine Frauenquote doktert nur an den Symptomen herum und ändert nichts an den Ursachen.
Wie hoch der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist, hängt auch davon ab, wie viele Frauen überhaupt eine solche Aufgabe anstreben. Es entscheiden sich immer noch viele junge Frauen für Berufe mit vergleichsweise geringem Gehalt und wenig Aufstiegsmöglichkeiten. Auch bei Akademikerinnen ist die Zahl derer, die sich für Spitzenpositionen bewerben, immer noch niedriger als bei Männern. Der Weg zu einem höheren Frauenanteil in Führungsetagen von Wirtschaftsunternehmen oder in der Wissenschaft führt über zwei Wege: Erstens über einen Bewusstseinswandel und zweitens über eine flexiblere Kinderbetreuung und familienfreundlicheren Arbeitszeiten. Hier sind auch die Tarifparteien gefordert.
Die FDP-Bundestagsfraktion hat bereits in der letzten Legislaturperiode einen Antrag in den Bundestag eingebracht, in dem die Berufsberatung und Schulen aufgefordert werden, Mädchen intensiver zu Wirtschafts- und Ausbildungswegen mit Karriereaussichten zu motivieren.
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Datum: 15.03.2010 - 18:47 Uhr
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