Keine Alternative zu verbindlichen Quotenregelungen in der Wirtschaft
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Keine Alternative zu verbindlichen Quotenregelungen in der Wirtschaft
Die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, Katja Kipping wiederholt nach der Ankündigung der Telekom AG, eine Frauenquote für Führungskräfte im Unternehmen einzuführen, die Forderung ihrer Partei nach gesetzlichen Gleichstellungsregeln. Die Praxis zeige, dass es nicht ausreiche, auf freiwillige Verpflichtungen von Unternehmen zu setzen.
Kipping erklärt:
Was die Telekom da ankündigt, ist ein erstes kleines Schrittchen in die richtige Richtung. Nötig wären Siebenmeilenstiefel. Die Praxis zeigt, dass es nicht ausreicht, auf Selbstverpflichtungen von Unternehmen zu setzen. Gleichstellung in Unternehmen ist keine Frage der Freiwilligkeit. Es muss durch gesetzliche Regelungen sichergestellt sein, dass Frauen auf allen Ebenen gleichberechtigt vertreten sind.
Frauen stellen mehr als die Hälfte der Menschheit. Warum soll ihnen dann nur ein Drittel des beruflichen Erfolgs zustehen? Wir brauchen deshalb endlich ein Gleichstellungsgesetz für die private Wirtschaft, das die 50-Prozent-Mindestquote festschreibt.
Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
Pressesprecherin: Alrun Nüßlein
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
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Datum: 15.03.2010 - 18:47 Uhr
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