Keine Demokratie ohne Frauen
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Keine Demokratie ohne Frauen
20. Jahrestag der ersten freien Volkskammerwahlen der DDR
Anlässlich des 20. Jahrestages der ersten freien Volkskammerwahlen der DDR vom 18. März 1990 erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Rita Pawelski MdB:
Die Beteiligung von Frauen in der Politik ist essenziell und sollte in ihrer Wirkungskraft nicht unterschätzt werden. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das Engagement vieler Frauen in der DDR, das den Weg zur Wiedervereinigung mit geebnet hat. Mit ihrem Einsatz und ihren Aufrufen zu gewaltfreien Demonstrationen gestalteten sie die friedliche Revolution mit. Der Fall der Mauer ist auch Verdienst ihrer Initiative.
Der Erfolg der friedlichen Revolution manifestiert sich in den ersten freien Volkskammerwahlen am 18. März 1990. Die CDU (Ost) trug bei den Wahlen einen eindeutigen Sieg davon und führte West- und Ostdeutschland auf dem schnellsten Wege zusammen. Auch innerhalb der Ost-CDU spielten die Frauen eine wichtige Rolle. Mit der CDU-Abgeordneten Sabine Bergmann-Pohl stellte die Fraktion eine weibliche Volkskammerpräsidentin, die damit auch letztes Staatsoberhaupt der DDR war.
Im heutigen wiedervereinigten Deutschland stellt die Union mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wieder eine Frau in einem der höchsten Ämter. Auch in der heutigen Bundesregierung sind Frauen gut vertreten, trotzdem ist noch einiges zu tun: Der Frauenanteil in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist in den letzten drei Wahlperioden bei etwa 20 Prozent stagniert. Da die Landeslisten bei den letzten Bundestagswahlen nicht gezogen haben, bringt das Quorum der CDU allein nicht den notwendigen Erfolg. Bis zur nächsten Wahl werden wir hier neue Wege gehen müssen.
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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Datum: 17.03.2010 - 16:47 Uhr
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