(dts) - Die Bischöfe Bayerns haben im Bezug auf den Missbrauchsskandal innerhalb der Katholischen Kirche die Wichtigkeit einer Selbstverpflichtung hervorgehoben. Auf einer Pressekonferenz im bayrischen Vierzehnheiligen sagte Bischof Reinhard Marx, Sprecher der Freisinger Bischofskonferenz, die Geistlichen empfehlen eine "Meldepflicht bei Verdacht" von Missbrauch festzuschreiben. Vor einigen Wochen waren die ersten Missbrauchsfälle an Einrichtungen und Schulen der Katholischen Kirche in Bayern, etwa dem Jesuitengymnasium in Sankt Blasien, bekannt geworden, weitere Enthüllungen über eine Vielzahl ähnlicher Fälle in ganz Deutschland folgten. Eine Äußerung zu den Vorwürfen durch die bayerischen Bischöfe war bereits seit Längerem von der Öffentlichkeit erwartet worden. Papst Benedikt XVI. soll sich morgen in einem Hirtenbrief zum Missbrauchsskandal äußern.
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