Sieben Millionen Euro für verbessertes Management beim Hochwasserschutz
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Sieben Millionen Euro für verbessertes Management beim Hochwasserschutz
In Thüringen stehen bis 2015 sieben Millionen Euro für verbessertes Management beim Hochwasserschutz zur Verfügung. "Der Klimawandel wird auch in Thüringen künftig zu plötzlichen und extremen Niederschlägen führen. Das stellt höhere Anforderungen an den Hochwasserschutz. Deshalb werden wir in Abstimmung mit den benachbarten Bundesländern Managementpläne erstellen und so die Hochwasserrisiken minimieren", sagte Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz.
Wesentlicher Bestandteil der Managementpläne ist das Erstellen von Risiko- und Gefahrenkarten. Um das Hochwassermanagement zu verbessern, tagt heute erstmalig unter Vorsitz Thüringens der Elbe-Rat in Erfurt. Er ist nach der Elbe-Ministerkonferenz das höchste Gremium der Flussgebietsgemeinschaft Elbe (FGG). Thüringen hat seit Anfang 2010 den Vorsitz in der Flussgebietsgemeinschaft Elbe für drei Jahre übernommen. In der FGG sind zehn Bundesländer vertreten, durch die die Elbe selbst oder ihre Nebenflüsse fließen. Zu den weiteren Mitgliedsländern gehören Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.
Für die Bauvorhaben beim Hochwasserschutz in Thüringen investierte das Umweltministerium im vergangenen Jahr 2009 mehr als 15 Millionen Euro. In lokale und kommunale Hochwasserschutzmaßnahmen wurden insgesamt 2,2 Millionen Euro investiert. Neben den Baumaßnahmen betreiben auch die staatlichen Flussmeistereien vorsorgenden Hochwasserschutz, unter anderem an den 171 Wehren, 370 Kilometern Deich, 175 Pegeln und weiteren wasserwirtschaftlichen Anlagen. Für 2010 sind im Bereich Hochwasserschutz für Bauvorhaben 14 Millionen Euro vorgesehen.
Andreas Maruschke
Pressesprecher
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Datum: 18.03.2010 - 21:17 Uhr
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