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Berliner Wappentier wird 730 Jahre alt - Tierschützer fordern: Schenkt"Schnute"und"Maxi"ein besseres Leben

Am Montag, dem 22. März 2010, wird der Berliner Bär 730 Jahre alt. Der Tierschutzverein animal public e.V. fordert den überalterten Bärenzwinger im Köllnischen Park endlich zu schließen und den beiden lebenden Wappentieren"Schnute"und"Maxi"ein besseres Leben in einer Auffangstation zu schenken.

ID: 181012
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(firmenpresse) - Der erste Nachweis des Bären als Berliner Wappentier stammt vom 22. März des Jahres 1280 und findet sich auf einem Siegel eines Gildebriefes. Heute kennt jeder den Berliner Bären, eines der Wahrzeichen Berlins. Was viele Berliner aber nicht kennen, ist der Berliner Bärenzwinger im Köllnischen Park. Dieser wurde im August 1939 eingeweiht und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt fristen noch heute in der alten Zwingeranlage zwei Braunbären ein tristes Dasein; Mutter Schnute und Tochter Maxi. Sie trotten nun schon ihr ganzes Leben am Rand des mit riesigen Eisendornen gesäumten Grabens entlang. Ein paar Schritte hin, ein paar Schritte zurück. Alu-Bierfässer, Autoreifen und eine Art Planschbecken sollen als Abwechslung dienen.
Das reicht nicht, kritisieren Tierschützer. Laura Zimprich, Sprecherin des Vereins animal public e.V.: "Die Tiere können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben, nicht laufen, klettern, graben oder schwimmen. Diese Haltung ist nicht artgerecht."
Dabei gibt es Alternativen. In den letzten Jahren wurden in Deutschland zahlreiche Bärenauffangstationen eröffnet. Sie bieten den Tieren weitläufige, natürliche Gehege. Dort können sie ihre arttypischen Bedürfnisse wieder entdecken und befriedigen.
Bereits mehrfach hat der renommierte Alternative Bärenpark Worbis angeboten bei der Umsiedlung von Schnute und Maxi behilflich zu sein.
Die Tierschützer von animal public fordern vom politisch verantwortlichen Bezirksbürgermeiser Dr. Christian Hanke, dieses Angebot endlich anzunehmen und den beiden lebenden Berliner Wappentieren zum 730. Geburtstag eine bessere Zukunft zu schenken. Damit sind sie nicht allein. Bei Facebook gibt es eine Gruppe, die sich für die Befreiung von Schnute und Maxi einsetzt. Über 900 Menschen aus aller Welt sind bereits Mitglied.



Weitere Infos zur Pressemeldung:
http://www.animal-public.de



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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

animal public ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die ganz natürlichen Rechte von Wildtieren einsetzt, die in Zirkussen oder Zoos gehalten werden. Dies sind Rechte, die eigentlich jedem fühlenden Menschen sofort einleuchten und dennoch tagtäglich gebrochen werden. Um ihnen also mehr Nachdruck zu verleihen, hat animal public das "Wildtiergesetz" mit den folgenden 5 Paragrafen formuliert:

Wildtiergesetz §1: Wildtiere haben das Recht auf Freiheit.

Wildtiergesetz §2: Wildtiere haben das Recht auf artgerechtes Leben.

Wildtiergesetz §3: Wildtiere haben das Recht auf den Schutz ihrer Lebensräume.

Wildtiergesetz §4: Wildtiere sind keine lebenden Zielscheiben für Hobby-Jäger.

Wildtiergesetz §5: Wildtiere haben das Recht auf Unversehrtheit.

Welche Ziele hat animal public? Nicht umsonst bekennt sich animal public zu dem Leitspruch: Achtung vor dem Tier! Denn die Einforderung von Respekt ist eines der Ziele von animal public. Hinzu kommt eine umfangreiche Aufklärungsarbeit über die Situation von in Zirkussen und Zoos gefangenen Tieren und die Verbesserung der rechtlichen Situation. Weitere Ziele sind der Schutz der natürlichen Lebensräume sowie die Unterstützung und Errichtung von Tierasylen für gequälte Tiere.

Wie arbeitet animal public? Das wichtigste Mittel, das animal public zur Durchsetzung seiner Ziele anwendet, ist die Überzeugungsarbeit. Durch Aufdeckung und Dokumentation von Verbrechen gegen die Grundrechte von Wildtieren sollen Politiker und die Öffentlichkeit genauso wie Wildtierbesitzer (Zoos etc.) vom respektvollen Umgang mit Wildtieren überzeugt werden. Darüber hinaus bietet man öffentlichen und privaten Stellen finanzielle und konzeptionelle Unterstützung bei Projekten zur Verbesserung der Situation von Wildtieren.

Dies ist eine Pressemitteilung von

PresseKontakt / Agentur:

animal public e.V.
Laura Zimprich
Postfach 11 01 21
40501
Düsseldorf
Info(at)tierschutz-Infodienst.de
0211-56 949 730
http://www.animal-public.de



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Datum: 19.03.2010 - 11:01
Sprache: Deutsch
News-ID 181012
Anzahl Zeichen: 2169
Kontakt-Informationen:
Firma: animal public e.V.
Ansprechpartner: Laura Zimprich Feedback an den Herausgeber senden
Stadt: Düsseldorf
Telefon: 0211-56 949 730

Meldungsart:
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