(dts) - Der angebliche Spionageeinsatz des russischen Geheimdienstes gegen Brandenburgs Staatskanzlei wird nun offenbar von Generalbundesanwältin Monika Harms überprüft. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus". Demnach stehe im Mittelpunkt der Untersuchung ein hochrangiger Potsdamer Regierungsbeamter, der aufgrund eines observierten Treffens mit einem russischen Agentenführer unter Verdacht geraten sei. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und sein damaliger Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) bewilligten laut dem Magazin den Einkauf einer 11.000 Euro teuren Abhörtechnik, mit der der verdächtige Regierungsbeamte vor drei Jahren an seinem Arbeitsplatz belauscht wurde. Das Parlamentarische Kontrollgremium des Landtags sei seinerzeit nicht informiert worden.
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