(dts) - SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier will an der innerparteilich umstrittenen Rente mit 67 festhalten. "Die Erhöhung der Regelaltersgrenze ist mittelfristig unvermeidlich", sagte er in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". "Die SPD wird sich nicht an der Realität vorbeilügen." Allerdings werde man "flexible Regelungen für diejenigen brauchen, die körperlich hart arbeiten und nur selten überhaupt bis zum 65. Lebensjahr berufstätig sind". Steinmeier lehnte weitere Veränderungen an den Arbeitsmarkt- und Sozialreformen ab. Auf die Frage, ob für ihn auf diesem Feld die Grenze erreicht sei, verwies er auf das Konzept, in dem das Parteipräsidium Anfang der Woche weitreichende Korrekturen an der Agenda 2010 beschlossen hatte.
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