Gefährliche Liebschaften: ISS warnt vor als Valentinsgruss getarnten digitalen Parasiten
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Basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre rechnet Internet Security Systems (ISS) damit, dass Phisher, Spammer und Hacker den näher rückenden Valentinstag verstärkt zum Anlass für unwillkommene Aktivitäten nehmen. Wie schon in der Vergangenheit rechnet das Unternehmen mit einer deutlichen Zunahme von E-Mails, die sich als Liebesgrüsse tarnen und im Dateianhang bösartige Schädlinge erhalten. Aber auch schon länger im Umlauf befindliche Nachrichten, die gefährliche Schadprogramme im Gepäck haben, könnten am Valentinstag missverstanden werden. Hierzu zählt beispielsweise der als äusserst aggressiv geltende Nyxem-Wurm, der derzeit die Schlagzeilen beherrscht und mit Betreffzeilen wie "Give me a kiss" liebesblinde Anwender zum Öffnen des infektiösen Attachements bewegen könnte. Ebenfalls gefährlich sind Last-Minute Valentins-Angebote, die arglose Nutzer per Klick auf einen Link auf von ihnen präparierte Webseiten locken.
Gefährliche Grusskarten zum Valentinstag
Besonders das Versenden von Grusskarten erfreut sich am Valentinstag besonderer Beliebtheit. Dieser Trend kommt Hackern entgegen, die eigens für dieses Ereignis spezielle eCards oder E-Mail-Nachrichten entwickeln. Von "Ich liebe Dich" ist hier jedoch keine Rede. Vielmehr sind die viralen Liebesbotschaften dazu gedacht, Schadcodes auf Rechnern zu installieren, die Kontrolle über PCs zu erlangen und vertrauliche Informationen wie Benutzernamen, Kennwörter oder Konto- sowie Kreditkartennummern auszuspähen. Dank der Neugier ein leichtes Spiel: Um zu erfahren, von wem der Gruss kommt, klicken viele schnell auf einen in der E-Mail angegebenen Link oder öffnen den Dateianhang. Angreifer können so Sicherheitslücken in Browsern oder Betriebssystems ausnutzen und auf den Computer zugreifen.
Augen auf beim Blumenkauf
Neben elektronischen Grusskarten kursieren derzeit auch viele E-Mails, die mit Valentins-Geschenken für den Liebsten oder die Liebste werben. Mit diesen Angeboten locken Phisher Anwender auf eigens erstellte Webshops, über die sie Viren, Würmer und Trojaner auf deren Rechner installieren. Aber auch die zahlreichen Shopping-Seiten im Internet, über die noch in letzter Sekunde Geschenke bestellt oder Kurzreisen zum Valentinstag gebucht werden können, sind Angriffsziel für Phishing-Attacken. Denn der Zugriff auf Angaben zu Bankverbindungen oder Kreditkarten-nummer verspricht finanziellen Profit.
Zitat
"Saisonale Ereignisse sind für Phisher, Spammer oder Hacker stets attraktiv. Anwender sollten an diesen Tagen besonders sicherheitsbewusst sein und E-Mails von fremden Absendern oder mit ungewöhnlichen Betreffzeilen keinesfalls öffnen und möglichst sofort löschen. Ebenso empfiehlt es sich, in eingehenden Nachrichten nicht auf Links zu klicken, die zu Online-Shopping-Seiten unbekannter Anbieter führen. Der Einsatz von Sicherheitsprodukten, die im Falle von Viren-Epidemien wirkungsvoll schützen ist ebenfalls ein Muss. Antivirenlösungen, die neue oder aufkommende Angriffsformen nur per Signatur-Update abwehren reichen hier auf Grund des reaktiven Charakters nicht aus. Vielmehr sind Ansätze wie der von ISS gefragt, die über klassische Konzepte hinausgehen und Schwachstellen signaturlos vor Angriffen schützen. Der Nymex-Wurm ist ein grossartiges Beispiel: Unser eigenentwickeltes Virus Prevention System (VPS), dass Bestandteil all unserer Produkte ist, stoppte den Wurm schon bevor erste Berichte veröffentlicht wurden. Dementsprechend war und ist die Epidemie kein Thema für unsere Kunden. Sie müssen sich keine Gedanken über mögliche Datenverluste am 3. Februar machen."
Georg Isenbürger, Director Sales Deutschland, Internet Security Systems
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Kurzprofil Internet Security Systems: Global agierende Unternehmen und Regierungsbehörden vertrauen Internet Security Systems (ISS) bei der Abwehr von Internetgefahren sowie Bedrohungen in firmeneigenen Netzwerken. Dafür liefert der Hersteller ein weites Spektrum an Produkten und Services. Als eines der weltweit führenden Security-Unternehmen bietet ISS seinen Kunden kosteneffiziente Lösungen zur Minimierung von Geschäftsrisiken. Alle Lösungen basieren auf der Expertise und dem Know-how der ISS X-Force, dem Forschungs- und Entwicklungsteam. Das 1994 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Atlanta, USA, und ist auf allen Kontinenten vertreten. Sitz der deutschen Niederlassung ist Kassel. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.iss.net.
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Datum: 07.02.2006 - 14:38 Uhr
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