Darmkrebspatienten sollten aktiv sein
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Moderater Sport verbessert dieÜberlebenschancen
Bei Patienten mit bereits metastasiertem Darmkrebs sind aufgrund des Allgemeinzustands sportliche Aktivitäten oft nicht möglich. Aber auch ihre Überlebenschancen sind in den letzten Jahren dank neuer Therapieoptionen gestiegen. "Die mittleren Überlebenszeiten bei fortgeschrittenen Darmkrebs-Erkrankungen haben sich von acht bis zehn Monaten in den achtziger Jahren auf heute zwei bis drei Jahre verbessert", so Prof. Wolff Schmiegel, Vorsitzender der Zertifizierungskommission Darmzentren der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG). Dazu haben insbesondere zielgerichtete Therapien mit Antikörpern, die z. B. den epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor (EGFR) auf den Krebszellen blockieren, beigetragen. Im Gegensatz zur Chemotherapie kann bei dieser Behandlungsform vorab durch eine Bestimmung des Tumorgewebes (KRAS-Status) geklärt werden, welcher Patient von den Antikörpern profitieren kann.
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Datum: 07.04.2010 - 17:01 Uhr
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