Vulkanasche aus Island stiehlt dem Teilchenbeschleuniger LHC am CERN die Show

Vulkanasche aus Island stiehlt dem Teilchenbeschleuniger LHC am CERN die Show

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Nach dem Medienspektakel zur Monatswende ist es um den Teilchenbeschleuniger auffällig ruhig geworden. Dabei geht es jetzt erst richtig los.




(firmenpresse) - Voraussichtlich noch in dieser Woche soll die Intensität der Teilchenpakete von rund 2 Milliarden Protonen pro Paket auf 20 Milliarden Protonen erhöht werden. Heute früh fanden die ersten Kollisionen mit einer Energie von 0,4 TeV statt, was 11% der maximalen Leistung entspricht. Diese soll sukzessive erhöht werden.

Doch momentan sind die großen Medien durch den isländischen Vulkanismus regelrecht paralysiert. Flugverbot, Hunderttausende von gestrandeten Touristen, Chaos auf den Flughäfen waren und sind die beherrschenden Themen. Wer interessiert in solch einer Situation ernsthaft für die Versuche am CERN?

Kritiker weisen indessen mit Nachdruck darauf hin, dass bei einer weiteren Steigerung der Intensität am CERN ein kleines Schwarzes Loch entstehen könnte. Dieses sollte der Theorie zufolge zwar rasch zerfallen, jedoch gibt es andere Kalkulationen, denen zufolge kleine Schwarze Löcher stabil sind.

Wie sich ein unkontrollierbar wachsendes Schwarzes Loch innerhalb weniger Monate eine gefährliche Masse einverleiben könnte, wird in dem Buch „Sekunde Null. Das Urknall-Experiment“ beschrieben. Infos hierzu unter dem unten aufgeführten Link




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Datum: 20.04.2010 - 09:42 Uhr
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