Ölkatastrophe bedroht Golf von Mexiko
ID: 192798
Ölkatastrophe bedroht Golf von Mexiko
WWF: Ölplattformen sind unkalkulierbares Risiko für Mensch und Meer
Hamburg - Nach dem Absinken einer Ölplattform vor der US-Küste von Louisiana droht dem Golf von Mexiko nun eine Ölkatastrophe. Millionen Liter Rohöl könnten aus der Plattform in den Golf gelangen.
Die steigende Anzahl von Offshore Öl- und Gasförderungen stellt ein unkalkulierbares Risiko dar, warnt der WWF anlässlich der erneuten Ölkatastrophe. "Naturschutz muss Priorität vor kurzfristigen Förderinteressen bekommen, um derartige Katastrophen künftig zu vermeiden" erklärt Stephan Lutter, Experte für Meeresschutz des WWF. Entscheidend sei außerdem eine konsequente Einhaltung der bestehenden Vorschriften, um Mensch und Meer zu schützen. Erst vor kurzem hatte US-Präsident Obama bislang geschützte Abschnitte an den US-Küsten für neue Öl- und Gasbohrungen freigegeben.
"Einmal im Meer tötet Öl still und langsam", so Stephan Lutter. Es müsse unbedingt verhindert werden, dass die Millionen Liter Öl aus der Plattform austreten. Eine weitere Gefahr drohe dem Golf von Mexiko, wenn die Plattform jetzt Leck geschlagen habe. "Manchmal dauert es Wochen ein Leck zu schließen und währenddessen können jeden Tag mehrere Tausend Tonnen Öl austreten ", so Lutter weiter.
Wie hoch die Unfallgefahr bei Ölplattformen ist und welche langfristigen Umweltschäden sie anrichten, zeigte erst im Oktober 2009 ein Bohrunfall auf einer australischen Förderplattform in der Timorsee. Mehr als zwei Millionen Liter Rohöl sind dort ausgetreten. Zehn Wochen lang scheiterten alle Versuche, ein Leck an der Plattform zu schließen. Nach Schätzungen traten in der ökologisch sensiblen Region täglich ungehindert 300-400 Barrel Öl aus. Auch die Nachwirkungen der Exxon-Valdez Katastrophe seien nach über 20 Jahren noch heute zu erkennen.
http://www.wwf.de/presse/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 23.04.2010 - 21:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 192798
Anzahl Zeichen: 2089
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 301 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ölkatastrophe bedroht Golf von Mexiko"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
WWF - World Wide Fund For Nature (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Verbände fordern Umweltminister zum Handeln auf In einem gemeinsamen Brief haben die vier Verbände WWF, BUND Naturschutz, Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und Landesbund für Vogelschutz den bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber aufgefordert, endlich dafür Sorge zu tragen, dass der l
Ringen um weltgrößtes Meeresschutzgebiet gescheitert Russland blockiert internationale Bemühungen zum Schutz des Südpolarmeers ...
BREMERHAVEN, 16. Juli 2013 - Mit dem heutigen Scheitern der CCAMLR-Konferenz wurde eine entscheidende Chance für den Meeresschutz rund um die Antarktis verpasst. Die "Kommission zur Erhaltung lebender Meeresschätze in der Antarktis" (CCAMLR) konnte sich nicht darauf einigen, die weltw
Urteilsspruch mit Tiefenwirkung: BVerwG lässt Gewässerschutz europäisch überprüfen ...
WWF, NABU und BUND: Verfahrensverzögerungen sind der Preis für die Geringschätzung von Umweltbelangen Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat heute den Ausbau der Weser vorerst gestoppt und grundsätzliche Fragen zum Gewässerschutz dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Entscheidung vor
Weitere Mitteilungen von WWF - World Wide Fund For Nature
Neues Provisionsmodell für den DB-Agenturvertrieb im Leisure-Bereich ...
(Frankfurt am Main, 23. April 2010) Die Deutsche Bahn hat heute in Frankfurt am Main ihr neues Provisionsmodell für den Agenturvertrieb vorgestellt, das ab Januar 2011 gelten wird. Wesentliche Elemente sind die Aufteilung der Agenturen aus dem Leisure-Bereich in Premium-, Profi- und Basisagenture
Tragikomödie 'Siegfried im Nibelungenzug' ...
(Stuttgart, 23. April 2010) Eine Bahnfahrt der besonderen Art bot die Westfrankenbahn am Samstag, 17. April 2010, durchweg begeisterten Fahrgästen. Rund 50 Bahn- und Kulturfreunde konnten live im "Nibelungenzug" erleben, wie Hagen Siegfried feig erstach, im Odenwald bei Amorbach. Der
Kommerzieller Walfang soll erlaubt werden ...
WWF lehnt Kompromissvorschlag der Walfangkommission ab. / Sei- und Finnwale auf der Abschussliste. Die Umweltschutzorganisation WWF lehnt den heute vorgelegten Kompromissvorschlag der Internationalen Walfangkommission IWC ab, da er den kommerziellen Walfang nach fast 25 Jahren (gilt seit 1986)
Grünes 'i' für den Toyota iQ ...
Köln, 22. April 2010. Der Toyota iQ ist von der Fachzeitschrift Autoflotte mit dem grünen "i" ausgezeichnet worden. Damit geht der 2007 ins Leben gerufene Innovationspreis erstmals an ein Fahrzeug und nicht an eine Dienstleistung, eine Technologie oder ein Produkt aus dem Zubehörmarkt




