Hübscher Quark am CERN – LHC weist Beauty-Teilchen nach
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Gegenwärtig läuft der Teilchenbeschleuniger LHC am CERN erneut auf Hochtouren. Immer wieder werden Protonenstrahlen mit einer Energie von 3.5 Tera-Elektronenvolt (TeV) aufeinander gelenkt, um Kollisionen mit einer Gesamtenergie von 7 TeV herbeizuführen.

(firmenpresse) - Von diesen Experimenten erhoffen sich die Wissenschaftler unter anderem eine Antwort auf die Frage, weshalb andere Teilchen überhaupt eine Masse besitzen und weshalb sich beim Urknall Antimaterie und Materie nicht zu gleichen Teilen in Energie umgewandelt haben.
In der vergangenen Woche litt die Berichterstattung über das bisher aufwändigste und zugleich umstrittenste Experiment in der Geschichte der Menschheit unter der Vulkanhysterie in den Medien. Angaben aus Genf zufolge ist es vor wenigen Tagen gelungen, das so genannte Bottom-Quark – verniedlichend auch Beauty-Quark genannt – nachzuweisen. Der erste indirekte Nachweis dieses seltsamen Teilchens fand 1977 am Beschleunigerring des Fermilab erstmals statt. An dieser Entdeckung war damals der Physiker Leon Max Lederman beteiligt, der den Begriff „Gottesteilchen“ für das Higgs-Boson schuf.
Die aktuellen Ergebnisse aus Genf unterstützen den indirekten Nachweis dieses Teilchens im Fermilab. Ob und wann das berüchtigte Gottesteilchen jemals gefunden wird, steht völlig in den Sternen. Kritische Beobachter des Experiments befürchten vielmehr die Entstehung eines Micro Black Hole im weiteren Verlauf der Experimente. Dieses sollte der Theorie zufolge zwar rasch zerfallen, jedoch gibt es andere Kalkulationen, denen zufolge kleine Schwarze Löcher stabil sind.
Wie sich ein unkontrollierbar wachsendes Schwarzes Loch innerhalb weniger Monate eine gefährliche Masse einverleiben könnte, wird in dem Buch „Sekunde Null. Das Urknall-Experiment“ beschrieben. Infos hierzu unter dem unten aufgeführten Link.
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Datum: 24.04.2010 - 08:22 Uhr
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