Ergebnisse von Schwarmforschern nicht banalisieren
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Während das Verhaltensrepertoire einer einzelnen Ameise sehr begrenzt sei, agiere der Staat mit seinen Tausenden von Mitgliedern nach erstaunlich intelligenten Mustern. Übertragen auf den Menschen bedeutet das: Individuen flüchten aus der gesichtslosen Masse und organisieren sich mittels mobilen und interaktiven Medien neu - eben zu intelligenten Schwärmen. "Aus der selbstorganisierenden Dezentralität erwachsen wichtige Erkenntnisse für virtuelle Gemeinschaften innerhalb und ausserhalb von Organisationen. Wir müssen den unterschiedlichen Möglichkeiten der Koordination zwischen den Mitgliedern eine grössere Aufmerksamkeit schenken", fordert Martin Grothe, Geschäftsführer der Complexium GmbH in Berlin http://www.complexium.de, die sich mit Schwarmintelligenz und Social Network Analysis beschäftigt und Anwendungsszenarien für Unternehmen entwickelt.
Virtuelle Gemeinschaften seien Cluster in der vernetzten Gesellschaft. "Sie erzeugen Strukturen in immer feineren Verästelungen. Mit der Methode der Social Network Analysis lassen sich diese Gebilde untersuchen - Muster werden erkannt. Auf dieser Basis müssen wir verstärkt daran arbeiten, den Mitgliedern virtueller Gemeinschaften Werkzeuge in die Hand zu geben und Einblicke zu erschliessen, um ihre Community und ihre eigene Vernetzung besser erkennen zu können", erklärt Grothe. Virtuelle Gemeinschaften würden gewichtige Orte der Entstehung von neuen Entwicklungen und Trends markieren. "Für Unternehmen und andere Institutionen wird es immer entscheidender, die Fähigkeit zu entwickeln, solche zunächst noch schwachen Signale zu identifizieren, zu bewerten und zu interpretieren", so Grothe.
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Datum: 24.03.2006 - 09:21 Uhr
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