Stellungnahme von Michael Hopfinger, Vorstandsvorsitzender der digibet wetten.de AG, zur Urteilsverk

Stellungnahme von Michael Hopfinger, Vorstandsvorsitzender der digibet wetten.de AG, zur Urteilsverk

ID: 19386
(firmenpresse) - Pressemitteilung

Stellungnahme von Michael Hopfinger, Vorstandsvorsitzender
der digibet wetten.de AG, zur Urteilsverkündung des
Karlsruher BVerfG in Bezug auf das staatliche Sportwetten-
Monopol

(Berlin, 28.03.2006) "Das Bundesverfassungsgericht hat dem
Land Bayern als Monopolist für Sportwetten mit der heutigen
Entscheidung eine klare ‚Ohrfeige’ verpasst.
Gleichzeitig werden die Länder in akuten Handlungszwang
gebracht, da endlich von juristischer Seite bestätigt wurde,
dass das staatliche Angebot mit seinen exzessiv praktizierten
Werbemassnahmen nicht vor Spielsucht schützt, sondern diese
weiter fördert. Auch wurden die vorgeschobenen finanziellen
Interessen des Staates an Wetteinnahmen deutlich gerügt und
als nicht hinreichender Grund für den Erhalt eines Monopols
gewertet.

Die digibet wetten.de AG freut im Besonderen, dass die
Rechtmässigkeit der DDR-Lizenzen, die es unter anderem auch
uns ermöglicht Sportwetten zu vermitteln, bestätigt wurde.
Wir sind uns jedoch darüber im Klaren, dass das Urteil zwar
eine deutliche Rüge für das staatliche Monopol darstellt,
diesem aber immer noch ermöglicht, bei Erfüllung strenger
Auflagen weiter zu existieren. Will der Gesetzgeber den
Wettmarkt nicht liberalisieren, so muss bis Ende 2007 der
Schutz vor Spielsucht als oberste Maxime des Monopols
gesetzlich verankert und umgesetzt sein. Dies beinhaltet, dass
die Werbemassnahmen ab sofort drastisch zurückgefahren
werden müssten.
An erster Stelle sollte dann wohl die Werbekampagne von
Oddset als ‚nationaler Förderer der FIFA WM 2006’ zu
überdenken sein, da sie nach heutigem Urteil einen Verstoss
der Auflagen bedeutet.
Die vom Bundesverfassungsgericht aufgezeigte Alternative
wäre, den privaten Anbietern und Vermittlern den Zugang zum


Markt in einem ordnungspolitsch geregelten Rahmen zu
ermöglichen.

Wie der Gesetzgeber sich entscheiden wird bleibt abzuwarten.


Hinweis für die Redaktion:

Die digibet wetten.de AG ist Buchmacher und Dienstleister für
staatlich konzessionierte Sportwettanbieter, Wettbetriebe und
andere Unternehmen. Vorstände der Gesellschaft sind die
Kaufmänner und Buchmacher Michael Hopfinger (VV) sowie
Jörg M. Barkholz. digibet wetten.de betreibt im Auftrag des
staatlich konzessionierten Sportwettanbieters Bernd Hobiger
(Berlin) unter der Domain www.wetten.de eine
privatwirtschaftliche Internetplattform für Sportwetten. Neben
dem umfangreichen Online-Angebot forciert das Unternehmen
massiv die stationäre Präsenz. So führt digibet wetten.de ein
eigenes, top-ausgestattetes Ladengeschäft für die Annahme
und Vermittlung von Pferde- und Sportwetten in der Kaiserstr.
39, Frankfurt/ Main und betreut bundesweit bereits über 200
Ladenlokale für die stationäre Wettannahme. Auch die seit
vielen Jahren etablierten Schickle Wettannahmen in Dortmund
gehören zum Verbund der digibet wetten.de AG.
Als Namensgeber der Trabrennbahn ‚digibet wetten.de
Pferdesportpark Berlin-Karlshorst’, mit der
Mehrheitsbeteiligung an deren Betreibergesellschaft PSP
Sportpark GmbH und zahlreichen Sponsoringveranstaltungen
fördert das Unternehmen mit grossem Engagement den
deutschen Trabrennsport. Darüber hinaus betreibt digibet
wetten.de eigene Trab- und Galopprennställe in Berlin-
Karlshorst sowie in Hoppegarten.

Kontakt::
Publicia International Consulting GmbH (Medienagentur digibet
wetten.de AG)
Münchener Str. 101g, 85737 Ismaning
Fon: +49 (0) 89 - 960 66 26 50, Fax: +49 (0) 89 - 960 66 26
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Datum: 28.03.2006 - 17:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Michaela Blagonic (Medienagentur digibet wetten.de AG)
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Telefon: 089/960662650

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Versandart: eMail-Versand
Freigabedatum: 28.03.2006

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