Feiern, beten, Gott erleben – 2000 Jugendliche beim Teenagermissionstreffen in Bad Liebenzell

Feiern, beten, Gott erleben – 2000 Jugendliche beim Teenagermissionstreffen in Bad Liebenzell

ID: 200141

BAD LIEBENZELL. Rund 2000 Jugendliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen am Wochenende zum Teenagermissionstreffen ins Monbachtal bei Bad Liebenzell im Nordschwarzwald. Drei Tage lang konnten die Teilnehmer mit Missionaren ins Gespräch kommen, herausfordernde Predigten hören und bei Sport-, Musik- und Aktionsangeboten mitmachen. Das Motto des Teenagermissionstreffens, das von der Liebenzeller Mission sowie dem Süddeutschen und Südwestdeutschen Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) veranstaltet wurde, war in diesem Jahr „Jein“. Viele Jugendliche seien auf der Suche nach Antworten auf ethische Fragen und Glaubensfragen. Das Treffen versuche, den Jugendlichen Orientierung für ihr Leben zu geben, so die Veranstalter. Viele Jugendliche lebten in einer Beliebigkeit, in der alles egal sei, sagte Jugendreferent Reimund Stahl. Im Gegensatz dazu stünde das Leben von Jesus Christus: „Er hat mit seinem Leben deutlich gemacht, dass ihm Dein Leben nicht egal ist“, so Stahl zu den Jugendlichen. Er empfahl den Teilnehmern, Jesus als Vorbild für ihr Leben zu nehmen: „Für Christen ist Jesus die Topantwort auf die Frage nach der Wahrheit.“



Eine Band heizte den Jugendlichen beim Teenagermissionstreffen kräftig ein.Eine Band heizte den Jugendlichen beim Teenagermissionstreffen kräftig ein.

(firmenpresse) - Wie die Botschaft von der Liebe Gottes Menschen auf der ganzen Welt verändert, berichtete Simon Herrmann. Er arbeitet als Missionar auf der Insel Manus in Papua-Neuguinea und ist zurzeit mit seiner Familie in Deutschland. „Über die jahrzehntelange Missionsarbeit sind die Einheimischen so dankbar, dass sie nun trotz geringer finanzieller Mittel selbst Missionare entsenden.“ So lebe eine Familie aus Papua-Neuguinea seit einigen Monaten in Malawi, um dort Menschen zu einem christlichen Leben einzuladen.

In mehr als 20 Seminaren und Workshops konnten die Jugendlichen, die überwiegend in mitgebrachten Zelten übernachteten, sich mit Lebens- oder Glaubensthemen auseinander setzen oder an sportlichen und kreativen Angeboten teilnehmen. Es gab zum Beispiel die Möglichkeit, afrikanische Drahtfiguren zu basteln, beim Händepeeling zu entspannen oder beim Bungee-Trampolin den Adrenalinspiegel anzuheben. Das nasskalte Wetter tat der Stimmung dabei keinen Abbruch. Großen Zulauf hatte das Seminar „Schau nicht weg! Zivilcourage kann man lernen.“ Andreas Kasdorf, Polizeibeamter aus Ludwigsburg, besprach gemeinsam mit den Jugendlichen, wie man innere Hürden überwinden kann, um Menschen in Notsituationen zu helfen. „Sprecht möglichst andere Personen an und versucht in der Gruppe vorzugehen. Gerade wenn Gewalt im Spiel ist, ist es wichtig, es nicht als Einzelkämpfer zu versuchen.“ Auch beim Thema Mobbing in der Schule sei Zivilcourage gefragt. In den Gesprächen zwischen den Jugendlichen zeigte sich, wie aktuell dieses Thema für sie ist.

Zum täglichen Programm beim Teenagermissionstreffen gehörte neben der Möglichkeit, gemeinsam in der Bibel zu lesen, auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Spiel- und Showeinlagen sowie die sogenannte „Time of Praise“. Hier konnten die Jugendlichen am späten Abend gemeinsam mit einer Band rockige Lieder singen und Momente der Stille zum persönlichen Gebet nutzen.
Ein Sponsorenlauf über einen Hindernisparcours bildete den Abschluss der dreitägigen Veranstaltung. Rund 140 Teilnehmer machten bei dem Lauf mit, dessen Erlös der Mungwi-Buschklinik in Sambia zugute kommt.



Das Teenagermissionstreffen findet seit vielen Jahren am Wochenende vor Pfingsten statt. Ein Großteil der jungen Menschen reist dabei zusammen mit ihren Jugend- oder Teenkreisen an.
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Datum: 16.05.2010 - 15:54 Uhr
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