Dienstleistungsexport mit Industrieprodukten (DEXINPRO)
ID: 20036
Karlsruhe, 3. Mai 2006/Kn: Im Export von Dienstleistungen steckt noch viel Potenzial, das es verstärkt zu nutzen gilt. Diesem Thema widmet sich das Verbundprojekt DEXINPRO (Abkürzung für Dienstleistungsexport mit Industrieprodukten), in dem aktuell drei Unternehmen, zwei Institute sowie ein Umsetzungspartner Pilotlösungen und Planungsinstrumente entwickeln. Zu dem Team zählen neben dem Fraunhofer ISI in Karlsruhe, das als Koordinator fungiert, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, Baden-Württemberg International, die reinisch AG, Karlsruhe, die J. Wagner GmbH, Markdorf, sowie die Wuppertaler Stadtwerke AG.
Deutsche Unternehmen machen seit langem gute Geschäfte im Ausland und sorgen dafür, dass Deutschland den Ruf des Exportweltmeisters geniesst. Der Erfolg basiert bisher vor allem auf dem Verkauf hochwertiger Produkte, beispielsweise aus dem Maschinen- und Anlagenbau, dem Automobilbau oder der Medizintechnik. Da der Technologievorsprung jedoch zunehmend schrumpft, muss die deutsche Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit über weitere Kompetenzen und Angebote stärken und erweitern. Das Geschäft mit Dienstleistungen ist dabei sehr lukrativ. Das belegt auch die Studie "The Service Revolution in Global Manufacturing Industries" der internationalen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte, derzufolge die Profitabilität des Servicegeschäftes, zu dem sowohl der Verkauf von Einzelteilen als auch Reparaturen oder Instandhaltungen zählen, um durchschnittlich 75 Prozent höher als die Profitabilität des Gesamtgeschäftes sei. Als einige weitere Vorteile des Dienstleistungsgeschäfts werden von der Studie die Steigerung von Umsatz und Marktanteil, grössere Kundenzufriedenheit und -bindung sowie insgesamt eine schnellere Wertschöpfung durch konsequente Realisierung von Geschäftsmöglichkeiten benannt.
Das Verbundprojekt DEXINPRO ist Teil der Initiative "Dienstleistungen für das 21. Jahrhundert", das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf der Basis der Bekanntmachung "Exportfähigkeit und Internationalisierung von Dienstleistungen” gefördert und vom Projektträger "Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen” im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) betreut wird. Ziel dieses Projektes ist es, Pilotlösungen zu erarbeiten, die vor allem kleineren und mittleren Unternehmen das im Export produktnaher Dienstleistungen liegende Potenzial aufzeigen und übertragbare Lösungen zu deren Erschliessung zu entwickeln. Sinn und Zweck dieser Initiative ist die praktische Unterstützung des Mittelstandes bei seinem Auslandsgeschäft. Schlussendlich kann die Wirtschaft konkrete Instrumente zur Planungs- und Implementierungsunterstützung erwarten, die Unternehmen bei der Erstellung eines Gesamtkonzeptes für den Export von Industrieprodukten und dazu gehörenden Dienstleistungen hilft. Lösungen für die Organisation und die Qualifikation von Mitarbeitern sowie der Nachweis des wirtschaftlichen Wertes dieses Ansatzes runden das ehrgeizige Projekt ab.
Innerhalb des Projektteams übernimmt das Fraunhofer ISI die "Entwicklung organisatorischer Lösungen für den Export industrieller Service- und Betreibermodelle". Die drei teilnehmenden Unternehmen sind für die Pilot-Umsetzung der innovativen Lösungen in ihrem jeweiligen Anwendungsfeld zuständig: Für die Wuppertaler Stadtwerke ist es das Geschäft rund um Druckluftversorgung, Lackieranlagen bei der Firma J. Wagner und die reinisch AG bearbeitet den Bereich industrieller Dienstleistungen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt die speziellen Anforderungen ausländischer Märkte exemplarisch für Nordamerika und Westeuropa.
Ziel der reinisch AG ist die Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Planung und Entwicklung von Dienstleistungen. Dieses Vorgehensmodell soll es reinisch ermöglichen flexibel und nachhaltig auf Anforderungen des internationalen Marktes zu reagieren sowie Unternehmen aus dem KMU-Umfeld in die Lage versetzen, selbst gezielt produktnahe Dienstleistungen zu platzieren. Die Rolle der reinisch AG als beratendes bzw. Beratung entwickelndes Unternehmen wird durch die Option erweitert, die entwickelten Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit dem Produkthersteller im Ausland zu betreiben.
Auf der Internetseite www.dexinpro.de erhalten Interessenten weiter führende Informationen zu dem Projekt. Darüber hinaus können sie auch im DEXINPRO Firmenarbeitskreis mitarbeiten, an DEXINPRO Veranstaltungen teilnehmen oder sich als Pilotanwender für die entstehenden Instrumente anbieten.
Weitere Informationen:
reinisch AG
Holger Fischer
Leiter Marketing
Emmy-Noether-Str. 9
D-76131 Karlsruhe
Tel.:+49 721 66377-0
Fax.:+49 721 66377-119
Pressekontakt:
Freudl & Friends GmbH
Steinhäuserstrasse 20
D-76135 Karlsruhe
Tel.: + 49 721 82439-30
Fax: + 49 721 82439-50
info@freudl-friends.de
www.freudl-friends.de Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: kneiding
Datum: 03.05.2006 - 18:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 20036
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Jörn Kneiding, Freudl & Friends GmbH
Stadt:
Karlsruhe
Telefon: 0721/8243934
Kategorie:
Bildung & Beruf
Meldungsart: Kooperationen
Versandart: eMail-Versand
Freigabedatum: 03.05.06
Diese Pressemitteilung wurde bisher 765 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Dienstleistungsexport mit Industrieprodukten (DEXINPRO)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
reinisch AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bernhard Waage wird neuer COO Karlsruhe, 8. Juli 2005/Kn: Die reinisch AG, Karlsruhe, hat ihren Vorstand erweitert. Seit 1. Juli 2005 steht Bernhard Waage (38) den zehn deutschen Geschäftsstellen des auf Technische Dokumentation und Lösungen für das Informationsmanagement spezialisierten Unter
Weitere Mitteilungen von reinisch AG
Fonds, das Wichtigste auf einen Blick ...
Für den schnellen, aber informativen Überblick hat der Fonds-Informationsdienst ACID Denzer (http://www.acid-denzer.com) seine Factsheets um einen Übersichtsblock erweitert. Neben Fondsnamen, Datum und aktuellem Preis ist für die tägliche Beobachtung auch die Preisdifferenz zum Vortag vorhan
Neue Herausforderungen für innovative Marketing-Manager ...
Einseitiges Fachwissen war gestern - der Manager von morgen ist eine multifunktionale Fach- und Führungskraft mit hoher Marketingkompetenz und besonderen Managerqualitäten. Denn nur so kann er den Herausforderungen im internationalen Markt erfolgreich begegnen. Dies erfordert jedoch ein exzellente
Neue Professur an der Donau-Universität Krems ...
Neue Professur an der Donau-Universität Krems Spezialist für innovative Formen des Lernens leitet seit 1. Mai Department für Technologie unterstütztes Lernen und Multimedia Krems (kpr). Am 1. Mai 2006 hat Prof. Dr. Peter Baumgartner, bisheriger Leiter des Fachs Bildungstechnologie an der Fe
Kursleiter-Fortbildung für Wellness-Seminare ...
Das Wort Wellness wurde in den achtziger Jahren in den USA kreiert. Selbstfindung und Selbstentfaltung hatten sich bereits als Wege zum persönlichen Glück etabliert. Ein Trend, der auch im neuen Jahrtausend noch ungebrochen anhält. Wellness, die Kombination aus Urlaub, Sport, Erholung und Arb




