Umfrage: Sicherheitsbedenken bremsen mobile Kommunikation in Unternehmen
ID: 20105
14 Prozent erlauben private Geräte, fordern aber ein Minimum an Sicherheit wie Firewall und Verschlüsselung. Als wichtigste Schutzmassnahmen haben rund 55 Prozent zusätzliche Software installiert und 30 Prozent schulen ihr Personal. "Obwohl sich die meisten Unternehmen der Risiken mobiler Anwendungen bewusst sind, ergreifen sie oftmals keine adäquaten Sicherheitsmassnahmen, um sich vor potenziellen Bedrohungen zu schützen", sagt Guido Sanchidrian, Produkt Marketing Manager EMEA bei Symantec http://www.symantec.com/de/de/index.jsp.
Das Verhalten der Mitarbeiter mit sicherheitsrelevanten Themen sieht die Mehrheit der Betriebe als grösste Herausforderung beim mobilen Schutz - knapp vor internen Beratungsleistungen, Gerätevielfalt und Kosten. "Gerade bei mobilen Geschäftslösungen ist der end-to-end Gedanke für die Wirksamkeit aller Sicherheitsmassnahmen entscheidend. Im Unterschied zu unternehmensinternen Netzwerklösungen, selbst wenn sie verteilte Standorte und Home Offices einbeziehen, haben echte mobile Lösungen eine sehr hohe Unabhängigkeit von Operatornetzen und auch Übertragungstechnologien", kommentiert Mehdi Schröder, Sales Director von Ericsson Deutschland http://www.ericsson.com/de, die Umfrageergebnisse.
Die Sicherheitsmassnahmen müssten alle Eventualitäten abdecken, wenn beispielsweise ein Push Mail-Betrieb zu einem Smartphone während eines Aufenthalts in den USA oder der Remote-Netzwerkzugang zum Unternehmensnetz von einem Business Hotel in China läuft: "Ohne Verschlüsselung auch bei der Übertragung und ohne Endgeräte mit Datenverschlüsselung ist das kaum zu gewährleisten. Gerade die Systemintegratoren sind hier gefordert, ihre Lösungen netzunabhängig zu machen", so Schröder im Gespräch mit pressetext. Als Hersteller arbeite Ericsson daran, Techniken und Dienste zur Verfügung zu stellen, die sowohl von den Netzbetreibern wie auch von Systemhäusern eingesetzt werden können. "Es kann aber allgemein festgestellt werden, dass Sicherheit nicht eine Frage von technischen Lösungen ist, sondern als ein permanenter, gemanagter Service verstanden werden muss", so das Fazit von Schröder.
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Datum: 08.05.2006 - 09:09 Uhr
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