(firmenpresse) - Bonn/Berlin - Eine Kürzung der Hartz-IV-Leistungen ist erst einmal vom Tisch. Nach Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums http://bmas.bund.de braucht jeder Deutsche genau 344 Euro und 52 Cent pro Monat, um ein menschenwürdiges Dasein führen zu können. Dies entspricht exakt dem Regelsatz für das Arbeitslosengeld II im Westen. Zum 1. Juli gilt damit ein einheitlicher Sozialhilfe-Regelsatz für Ost- und Westdeutschland mit 345 Euro. In der CDU gibt es Äusserungen, die eine Streichung bisher gewährter Zuschläge für Hartz-IV-Empfänger fordern. Es sei ungerecht, wenn die Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften inzwischen materiell besser gestellt seien als Beschäftigte im Niedriglohnbereich, zitiert die Berliner Morgenpost http://morgenpost.berlin1.de/ den haushaltspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter.
Eng gekoppelt an die Diskussion über den Niedriglohnsektor und die staatlichen Sozialleistungen ist die immer wieder neu geführte Debatte über Armut. In diesem Zusammenhang taucht oft der Begriff der Zwei-Drittel-Gesellschaft auf. Nach Darstellung von Sozialverbänden und karitativen Vereinigungen ist die Armut, insbesondere bei Kindern, in Deutschland auf dem Vormarsch. Dem widerspricht Gerd Habermann, Direktor des Unternehmerinstituts der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU) http://www.asu.de, in seinem Kommentar aus Berlin. Armut sei etwas ganz anderes, je nachdem ob man nach Deutschland, Russland oder Indien blicke. Rein an Einkommensgrössen gemessen, habe Armut in den vergangenen Jahrzehnten der Globalisierung weltweit enorm abgenommen. Diese These steht in scharfem Widerspruch zu der These der Globalisierungsgegner, die weltweites Wirtschaften für ein Anwachsen der Armut in Entwicklungsländern und auch in entwickelten Volkswirtschaften verantwortlich machen.
Auch in Deutschland könne man nicht von einer Zunahme der Einkommensarmut sprechen, meint Habermann. Auch die Ärmsten seien relativ "reicher" geworden. Diese liege zum Teil auch an den Einkommensübertragungen durch den Staat. "Mangel an Ausbildung und nach unten hin geschlossene Arbeitsmärkte sind übrigens die wichtigsten Erzeuger dieser Armut", schreibt der Leiter der ASU-Denkfabrik. Es werde immer eine unterste Sprosse der sozialen Leiter geben. Dies sei aber keine Frage von Arm und Reich im existenziellen Sinne: "Darum zu ertragen und im übrigen auch unvermeidlich, ja in einer Leistungsgesellschaft notwendig."
Die Pressemitteilung stellt eine Meinungsäußerung des Erfassers dar. Der Erfasser hat versichert, dass die eingestellte Pressemitteilung der Wahrheit entspricht, dass sie frei von Rechten Dritter ist und zur Veröffentlichung bereitsteht. firmenpresse.de macht sich die Inhalte der Pressemitteilungen nicht zu eigen. Die Haftung für eventuelle Folgen (z.B. Abmahnungen, Schadenersatzforderungen etc.) übernimmt der Eintrager und nicht firmenpresse.de
Diese Pressemitteilung wurde bisher 376 mal aufgerufen.
Tagesgeld-Konditionen
Pressemitteilungen der Druckerei WIRmachenDRUCK finden Sie auf wir-machen-druck.de unter Aktuelles.
Tausende Kontaktanzeigen und Seitensprung Kontakte aus ganz Deutschland für diskrete Treffen
Hochwertiges und günstiges Spielzeug, sowie Bastelbedarf und Bastelmaterial gibt es im didagoshop.
Moderne Badmöbel und viele tolle Möbel für Ihr Zuhause.
Für ein effektives und erfolgreiches Direktmarketing. Adressen kaufen bei Best Adress.
Mit einem einfachen Strompreisvergleich können Sie jeden Monat sparen.
Günstige Kredite für Selbstständige und Freiberufler - auch in schwierigen Fällen!
Kfz Ersatzteile von 100Pro-Ersatzteile.de, Autoteile in Erstausrüsterqualität.
Diese Pressemitteilung bookmarken bei...