Eine für alle - Frauen setzen auf Solidarität im Gesundheitswesen
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Eine für alle - Frauen setzen auf Solidarität im Gesundheitswesen
"Unter einer Kopfpauschale würden vor allem Frauen leiden", erklärt Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum internationalen Aktionstag für Frauengesundheit am 28. Mai. "Während die Beiträge für Menschen mit hohem Einkommen durch die Einführung einer Kopfpauschale sinken würden, würden sie für Geringverdienende steigen. Im Niedriglohnsektor arbeiten jedoch überwiegend Frauen." Möhring weiter:
"Aus frauenpolitischer Sicht ist die schwarz-gelbe Gesundheitspolitik eine Katastrophe. Eine soziale Alternative dazu stellt die solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung dar. Durch die Einbeziehung aller Einkommen und die Anhebung und perspektivische Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze würden nicht nur die Solidarität der Gesunden mit den Kranken, sondern auch die der Reichen mit den Ärmeren gestärkt. Da Frauen durchschnittlich fast ein Viertel weniger Lohn als Männer erhalten, wäre dies zudem ein wichtiger Schritt hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit.
Entscheidend ist auch, dass jede und jeder einen eigenständigen Anspruch auf Krankenversicherung erhält. DIE LINKE setzt sich nachdrücklich für die individuelle Absicherung von Frauen ein. Die beitragsfreie Mitversicherung nicht-erwerbstätiger Ehegatten gehört wie das Leitbild der Ernährer-Ehe in die Mottenkiste."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 27.05.2010 - 17:17 Uhr
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